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Frankreich schockt Slowenien - Spanien weiter

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Überragend
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Tony Parker war mit Abstand der beste Spieler auf dem Platz. Foto: Armando Babani Foto: dpa
Formanstieg
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Die K.o.-Runde ist da und die Spanier sind wie ausgewechselt - Serbien bezwang der Titelverteidiger mühelos. Foto: Georgi Licovski Foto: dpa
Abgezockt
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Lässig versenkt Nowitzkis Team-Kollege Jose Calderon den Dreier . Foto: Georgi Licovski Foto: dpa
Aggressiv
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In der Abwehr geht Calderon (l) gegen Bogdan Bogdanovic dafür umso aggressiver zu Werke. Foto: Georgi Licovski Foto: dpa
Gigant
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Spaniens Marc Gasol dominiert das Spiel unter dem Brett. Foto: Armando Babani Foto: dpa
Turbo
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Spaniens Aufbauspieler Sergio Rodriguez überrennt Djordje Gagic ohne Probleme. Foto: Armando Babani Foto: dpa
Heiß
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Selbst der Dreier mit der Halbzeitsirene von Pablo Aguilar (l) geht ins Netz. Foto: Armando Babani Foto: dpa
Soforthilfe
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Serbiens ausgebuffter Coach Dusan Ivkovic versucht bei seinen Spielern den Schalter umzulegen. Foto: Georgi Licovski Foto: dpa
Beifall
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Juan Orenga (M) auf spanischer Seite ist mit seinem Team dagegen höchst zufrieden. Foto: Armando Babani Foto: dpa

Ljubljana (dpa) - Mit einer Demonstration der Extraklasse haben Spaniens Basketballer bei der EM in Slowenien alle Zweifel an ihren Titelambitionen beseitigt und zum achten Mal in Serie das Halbfinale erreicht.


Der bislang schwächelnde Cupverteidiger deklassierte Serbien am Mittwoch zum Auftakt der K.o.-Runde mit 90:60 (48:23) und trifft nun in einer Neuauflage des EM-Endspiels von 2011 auf Frankreich. Das Team um den überragenden Tony Parker beendete beim 72:62 (26:24) jäh alle Träume Sloweniens vom großen Coup vor eigenem Publikum.

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In einer engen Partie am Abend setzten beide Teams auf eine starke Verteidigung, vor allem der alles überragende Parker (27 Punkte) sorgte aber am Ende für den Unterschied. Frankreich hat damit die Qualifikation für die WM 2014 in Spanien geschafft, Slowenien und Serbien müssen in den Platzierungsspielen noch um das Ticket kämpfen. In Slowenien reicht Platz sieben, um die Qualifikation für das kommende Weltturnier zu schaffen.

Überragende Akteure bei Spanien, das bislang schon drei Niederlagen bei dieser EM kassiert hat, waren Sergio Rodriguez mit 22 und Rudy Fernandez mit 19 Punkten. »Sergio und Rudy haben ein exzellentes Spiel gespielt«, lobte Trainer Juan Orenga. »Dazu haben wir verschiedene Spieler, die an unterschiedlichen Tagen, hervortreten können. Das war mit Abstand unser bestes Spiel im Turnier.«

NBA-Center Marc Gasol zeigte zudem defensiv eine starke Vorstellung und meldete Serbiens Star Nenad Krstic komplett ab. »Wir waren verängstigt und das hat uns die Hände gebunden«, analysierte Guard Nemenja Nedovic. Für Serbien war es nach Angaben des Verbands FIBA die höchste Niederlage seiner Geschichte.

Die Spanier dominierten die Partie von Beginn an mit ihrer intensiven Verteidigung und lagen bereits nach zehn Minuten mit 21:5 vorne. Nur einen Feldwurf trafen die völlig eingeschüchterten Serben im ersten Viertel. Nur langsam erholte sich die jüngste Mannschaft des Turniers von dem Startschock, konnte aber zu keiner Zeit an die starken Leistungen der ersten beiden Gruppenphasen gegen Frankreich oder Litauen anknüpfen. »Es war eine Schande, wie wir heute gespielt haben«, sagte Krstic. »Wir sind ein junges Team und mit Sicherheit hat uns heute die Erfahrung gefehlt.«

In der Neuauflage des EM-Finals von 2009, das Spanien mit 85:63 gewonnen hatte, zeigten die Iberer auch in der zweiten Halbzeit begeisternden Basketball und trafen mehr als die Hälfte ihrer Dreipunktwürfe. Alles klappte: Mit einem Schleuderpass über das komplette Feld bediente Gasol den Guard Sergio Llull, der die Führung beim 69:29 auf den zwischenzeitlichen Höchstwert von 40 Punkten schraubte. Am Ende sparten die Spanier ein wenig Kräfte für die anstehenden Aufgaben.

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