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Frankfurt schlägt Freiburg - Wolfsburg verliert erneut

Siegtreffer
Alexander Meier (M) wird von seinen Frankfurter Kollegen zum 2:1-Siegtreffer beglückwünscht. Foto: Arne Dedert Foto: dpa
Tor
Spiel gedreht: Der Ball liegt erneut im Freiburger Kasten und damit führt Eintracht Frankfurt nun mit 2:1. Foto: Arne Dedert Foto: dpa
Gefeiert
Eintrachts Doppel-Torschütze Alexander Meier lässt sich von den Fans feiern. Foto: Arne Dedert Foto: dpa
Auswärtssieg
Adam Szalai (2.v.l) feiert mit seinen Mainzer Kollegen Baumgartlinger (l-r), Soto und Ivanschitz das 2:0. Foto: Peter Steffen Foto: dpa
Jubel
Wolfsburgs Wechselspieler mussten zusehen, wie der Mainzer Szalai die FSV-Führung verdoppelt hat. Foto: Peter Steffen Foto: dpa
Sieglos
Trainer Felix Magath und sein Team sind nun schon seit fünf Partien sieglos. Foto: Peter Steffen Foto: dpa
Ernüchterung
Ernüchterung machte sich nach Abpfiff bei den Wolfsburgern Bas Dost (l) und Fagner breit. Foto: Peter Steffen Foto: dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Eintracht Frankfurt bleibt in der Fußball-Bundesliga ungeschlagen. Der Aufsteiger aus Hessen gewann gegen den SC Freiburg verdient mit 2:1 (0:0). Nach dem Gäste-Treffer durch Max Kruse (50.) schaffte Alexander Meier (67./73.) mit einem Doppelpack die Wende für die Eintracht.


Der VfL Wolfsburg steuert hingegen dem Tabellenende der Bundesliga entgegen. Die Niedersachsen unterlagen zum Abschluss des sechsten Spieltages Mainz 05 mit 0:2 (0:2). Nach dem fünften sieglosen Spiel hintereinander rutschten die Wolfsburger auf den 16. Tabellenplatz. Mainz rangiert nach dem zweiten Saisonerfolg an elfter Stelle. «Wir haben das Spiel gut gespielt, bis auf den Abschluss», befand Wolfsburgs Trainer Felix Magath. «Wir haben die Möglichkeiten vorm Tor nicht genutzt.»

Trotz deutlich mehr Spielanteilen der Wolfsburger erzielten Junior Diaz in der 27. Minute und Adam Szalai in der 37. für die nach der Pause ganz auf Verteidigung eingestellten Mainzer die Treffer. «In der zweiten Halbzeit hat es sich angefühlt wie die letzten fünf Minuten in einem Pokalspiel - aber es waren 45 Minuten», meinte FSV-Trainer Thomas Tuchel, dem die Erleichterung anzusehen war.

Denn auch wenn die Wolfsburger dem eigenen Anspruch einer Spitzenmannschaft nicht gerecht wurden, bestimmten sie die Partie. Der VfL setzte die Gäste zu Beginn unter Druck, spielte schnell und direkt. Nicht einmal der dribbelverliebte Diego hielt den Ball zu lange. Allerdings setzte sich die Misere der Torminimalisten - zwei Treffer in den ersten fünf Meisterschaftsspielen - fort. «Uns fehlt das Selbstvertrauen», meinte Manndecker Naldo.

Mit dem Sieg gegen den SC Freiburg setzten die Stehaufmännchen des weiter ungeschlagenen Aufsteigers ihre märchenhafte Erfolgsserie fort und festigten ihre Position als erster Verfolger von Bundesliga-Spitzenreiter Bayern München. «Das wollen wir noch ein bisschen bleiben», frohlockte Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner.

Mit einem Doppelpack in der 67. und 73. Minute wendete Meier nach dem Rückstand durch Max Kruse (50.) das Blatt und damit zum dritten Mal in dieser Saison nach einem Rückstand eine Niederlage ab. «Wir haben wieder Moral und Herz gezeigt. Kompliment an die Mannschaft», lobte Trainer Armin Veh.

Fünf Tage nach dem Fußball-Fest beim 3:3 gegen Borussia Dortmund bekamen die 49 300 Zuschauer in der ersten Halbzeit trotz herrlichen Herbstwetters grauen Bundesliga-Alltag geboten. Das lag vor allem an den von Trainer Christian Streich geschickt eingestellten Freiburgern. «Nach dem ganzen Hype der vergangenen Wochen war es für uns schwer. Alle erwarten von uns jetzt Zauberfußball. Das können wir natürlich nicht bieten», erklärte Veh.

Sein Freiburger Kollege trauerte der verpassten Chance nach, zumindest einen Punkt mitzunehmen: «Wir haben es Frankfurt schwer gemacht. Nach dem Rückstand waren wir geschockt und haben leider nicht mehr so Fußball gespielt wie zuvor», meinte Streich. Die Breisgauer haben nach der zweiten Niederlage in Serie weiter fünf Punkte und verloren in der Nachspielzeit noch Karim Guédé, der wegen groben Foulspiels an Carlos Zambrano die Rote Karte sah.