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Forscher auf der »Forscha«

München (GymBgd) - Jedes Jahr im November lädt die Mitmach-Messe »Forscha« in München drei Tage lang Schülerinnen und Schüler ein, Spannendes und Neues aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu erfahren. Auf Einladung des Bayerischen Kultusministeriums präsentierte sich das Gymnasium, das vor einem Monat das Prädikat »MINT-freundliche Schule« erhielt, am Stand des Kultusministeriums.

Bernd Sibler, Staatssekretär im Kultusministerium, mit Schülern des Gymnasiums Berchtesgaden. Foto: privat

Bald aufstehen hieß es am Freitagmorgen für die Berchtesgadener Gymnasiasten und ihre begleitenden Lehrer Wolfgang Bernegger und Martin Hofreiter. Denn bereits um 5.15 Uhr kam der Bus zur Schule, um die Schüler des Projekts »MINTbegeistert!«, des P-Seminars »Akustik« und der Arbeitsgemeinschaft »Jugend forscht« mit ihren zahlreichen Ausstellungsstücken nach München zu bringen.

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»Zukunftsfragen etwa zur Energieversorgung erfordern Forschergeist und Erfindungsreichtum von Ingenieuren. Naturwissenschaften und Technik sichern den Standort Bayern und damit auch die sozialen Errungenschaften im Freistaat«, so Kultusstaatssekretär Bernd Sibler bei der Eröffnung. Die Förderung von Schülern in den sogenannten MINT-Fächern sei von großer Bedeutung, um einem Fachkräftemangel im naturwissenschaftlich-technischen Bereich entgegenzuwirken.

Sibler probierte die von den Berchtesgadener Schülern selbst gebauten Exponate mit Begeisterung aus. Er setzte sich auf das Nagelbrett, schlüpfte in das Riesenkaleidoskop, schickte Metallscheiben durch die Wirbelstrombremse, steuerte den Bernoulli-Ball und lies sich vom Hyperbelschlitz faszinieren. »Etwas selbst ausprobieren macht Spaß. Forschen und Spielen, das passt zusammen, das Konzept trägt«, sagte Sibler, als er mit den Berchtesgadenern am Messestand eine Kugelpyramide baute. Auch vom »Safe Mountain Hiker« war er sehr beeindruckt. Schüler der Jugend-forscht-AG des Gymnasiums entwickeln hierbei im Zusammenwirken mit dem Schülerforschungszentrum eine Applikation zu leistungsphysiologischen Messmethoden beim Bergwandern.

Am eigenen Stand war zwar immer viel los, dennoch ließen es sich die Schüler nicht nehmen, die gesamte sich über zwei Messehallen und das Atrium erstreckende »Forscha« zu erkunden. Weitere Aussteller waren unter anderem die Technische Universität München, die Bayerischen Chemieverbände, der Bayerische Metallverband, Siemens, Wacker, BMW, Daimler, EADS, das Deutsche Institut für Luft- und Raumfahrt, das THW, das deutsche Jungforschernetzwerk und das Schülerforschungszentrum Berchtesgaden.