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Feuer in Trostberger Papierfabrik ruft 200 Einsatzkräfte auf den Plan – mehrere Verletzte

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Trostberg: Brand in Trostberger Papierfabrik ruft 200 Einsatzkräfte auf den Plan – mehrere Verletzte
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Fotos: FDL/BeMi
Trostberg: Brand in Papierfabrik ausgebrochen – Großalarm für Feuerwehren
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Trostberg – Großalarm wurde am Samstagmorgen für die Feuerwehren in und rund um Trostberg ausgelöst. In einer Produktionshalle der Papierfabrik ist ein Brand ausgebrochen. Über 200 Einsatzkräfte der Feuerwehren, des BRKs und der Polizei waren im Einsatz.


Update, 12.24 Uhr: Polizeibericht

Gegen 6.45 Uhr entdeckten Mitarbeiter der Papierfabrik die brennende Maschine, bei der vermutlich ein Lager heiß gelaufen war und informierten die Rettungsleitstelle per Notruf über den Brand. Zeitgleich begannen die Fabrikarbeiter selbst mit Löscharbeiten und versuchten das Feuer einzudämmen. So konnten sie das Feuer klein gehalten und ein Aufflammen verhindern.

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Die Integrierte Leitstelle Traunstein hatte nach Eingang des Notrufs durch Mitarbeiter der Fabrik mit dem Stichwort »Gewerbe- und Industriebrand« Großalarm ausgelöst. Mehr als 175 Feuerwehrmänner- und -frauen von zehn Feuerwehren aus Trostberg und Umgebung rückten zum Brandort an.

Wenige Minuten später trafen die ersten Löschmannschaften der Feuerwehr Trostberg ein, sowie kurz darauf weitere Einheiten der Wehren aus Altenmarkt, Palling und Traunreut. Sie begannen mit den Löscharbeiten und kühlten die Maschine mit Wasser ab, mussten aber feststellen, dass sich Rauch und Funken über Lüftungsschächte weiter ausgebreitet und zu kleineren Schwelbränden geführt hatten.

Daraufhin wurden zusätzlich die Feuerwehren aus Heiligkreuz, Lindach, Oberfeldkirchen, Kienberg und Emertsham sowie die Werkfeuerwehr Gendorf alarmiert. Auch die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung aus Traunstein und Mitglieder der Kreisbrandinspektion mit Kreisbrandrat Christof Grundner eilten zum Brandort.

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Foto: FDL

In der Produktionshalle mussten die Feuerwehrkräfte wegen des Brandrauches Atemschutzgeräte tragen. Auf dem Betriebsgelände wurde rund um die Produktionshalle ein umfangreicher Brandschutz aufgebaut und zahlreiche Löschtrupps postiert. Auch Drehleitern wurden vorsorglich in Stellung gebracht.

Rund eineinhalb Stunden nach Alarmierung war das Feuer unter Kontrolle. Zeitaufwendig und umfangreich waren die Nachlösch- und Kontrollarbeiten, denn die Feuerwehr-Einsatzleitung wollte sicher gehen, dass in den Lüftungsschächten keine Brandrückstände unentdeckt bleiben, die sich erneut entzünden könnten. Die Produktionshalle wurde anschließend belüftet, um jeglichen Brandrauch aus dem Gebäude zu blasen. Dazu wurde auch ein Großraumlüfter der Werkfeuerwehr Gendorf eingesetzt.

Fotos vom Brandort:

Gegen Mittag war der Einsatz beendet und die Wehren konnten zu ihren Gerätehäusern zurückkehren. Insgesamt waren 175 Floriansjünger im Einsatz, dazu 26 Rettungskräfte des Bayerischen Roten Kreuzes mit Rettungs- und Krankenwagen, der Schnell-Einsatz-Gruppe Transport und dem Einsatzleiter Rettungsdienst. Die Polizei Trostberg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Einige wenige Mitarbeiter erlitten bei den Löschversuchen eine leichte Rauchgasvergiftung. Sie wurden nach einer ersten Untersuchung vor Ort zur vorsorglichen Untersuchung in die Krankenhäuser nach Traunstein und Trostberg gebracht.

Bei dem Brand wurden nach Angaben der Polizei keinerlei Gefahrenstoffe freigesetzt; somit bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die umliegenden Anwohner, so die Beamten in ihrer Mitteilung. Vermutlich hatte ein technischer Defekt den Brand ausgelöst. Ersten Einschätzungen zufolge entstand nur geringer Sachschaden. Die Kosten für die Reparaturen und den Produktionsausfall sind bis dato nicht bekannt.

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Foto: Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Update, 9.50 Uhr:

Gegen 6.50 Uhr schlug der Feueralarm in der Papierfabrik an. Ersten, noch nicht bestätigten Angaben zufolge war es in der Produktionshalle an einer Maschine zu einem technischen Defekt gekommen. Diese lief vermutlich heiß; ein offenes Feuer soll es aber nicht gegeben haben.

Allerdings entwickelte sich in der Halle extrem viel Rauch. Die Sicherheitseinrichtungen hatten daher den Brandalarm ausgelöst. Ein Großaufgebot an Rettungskräften von Feuerwehr und BRK machte sich auf den Weg zum Einsatzort.

Derzeit sind die Feuerwehrleute noch immer mit dem Kühlen der betroffenen Maschine und dem Belüften der Produktionshalle beschäftigt. Auch der Großraumlüfter des Chemieparks Gendorf wurde noch zusätzlich angefordert. Zwischenzeitlich wurden auch weitere Atemschutzträger nachalarmiert.

Das BRK musste sechs Mitarbeiter der Firma mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen untersuchen. Aktuell sind die Feuerwehren aus Trostberg, Altenmarkt, Traunreut, Palling, Oberfeldkirchen, Lindach, Kienberg, Heiligkreuz, Emertsham sowie die Werksfeuerwehr Gendorf und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung mit über 100 Einsatzkräften vor Ort.

Das BRK war mit drei Rettungswagen, zwei Notärzten, dem Einsatzleiter Rettungsdienst, einer Schnelleinsatzgruppe Transport, dem Sanitäts-Einsatzleiterfahrzeug und insgesamt 26 Einsatzkräften angerückt. Die Polizei aus Trostberg hat die Untersuchungen aufgenommen und wird nachberichten.

Erstmeldung, 7.19 Uhr:

Nach ersten Angaben der Polizei wurde der Brandalarm kurz vor 7 Uhr ausgelöst. Die Feuerwehr Trostberg und mehrere umliegende Wehren wurden auf das Gelände der Papierfabrik alarmiert. Später mussten nochmals weitere Feuerwehren nachalarmiert werden.

Das Feuer ist ersten Erkenntnissen zufolge in der Produktion ausgebrochen. Die Einsatzkräfte konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Derzeit laufen die aufwendigen Nachlöscharbeiten und die Suche nach weiteren Glutnestern.

Die Polizei Trostberg hat die Untersuchungen aufgenommen. Die Brandursache ist bislang unklar. Auch das Ausmaß des Brandes und der entstandene Schaden sind noch nicht bekannt.

Weitere Informationen folgen.

red/FDLnews