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Festlicher Jahresausklang in Bad Reichenhall

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Das Alte Königliche Kurhaus in Bad Reichenhall ist einer der Schauplätze der »Philharmonischen Weihnacht«.

Festlich klingt des musikalische Jahr in Bad Reichenhall mit der »Philharmonischen Weihnacht« aus. Vom 20. bis 22. Dezember, am 26. und 31. Dezember finden im Königlichen Kurhaus und im Theater Bad Reichenhall fünf Konzerte statt.


Den Auftakt zur Philharmonischen Weihnacht im Königlichen Kurhaus macht dabei am Donnerstag, 20. Dezember mit Georg Friedrich Händels »Messias« einer der großen Klassiker der Chormusik, der weit mehr zu bieten hat als nur das vor Lebensfreude geradezu überschäumende »Hallelujah«. Unterstützung bekommen die Bad Reichenhaller Philharmoniker bei dieser Perle des Barock durch die Solisten Judith Spießer (Sopran), Stefan Steinemann (Alt), Moon Yung Oh (Tenor), Manuel Adt (Bass) und die Damen und Herren des Münchner Oratorienchors, die das Publikum in himmlische Sphären entführen. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von André Gold.

Höchste Virtuosität verlangt auch Antonio Vivaldi vom Solisten seiner »Vier Jahreszeiten«, die den musikalischen Reigen am 21. Dezember im Kurhaus fortsetzen. Kaum ein Geiger von Weltrang, der sich dieses Meisterwerk hätte entgehen lassen, welches heute als Inbegriff des barocken Violinkonzerts gilt. In diese prominente Runde reiht sich nun auch Yan Zhang, 1. Konzertmeisterin der Bad Reichenhaller Philharmoniker, die ihre Finger hier über die Saiten fliegen lassen wird – begleitet von ihren Kolleginnen und Kollegen, die unter der Stabführung von Matthias Roth ein weiteres Mal ihre besondere Affinität zur Musik des Barock unter Beweis stellen. Mitglieder der Theatergruppe des Karlsgymnasiums Bad Reichenhall umrahmen das Konzert mit Gedichten zu den vier Jahreszeiten.

Traditionelle Volksmusik, begleitende Erzählungen und ausgewählte Klassik verbinden sich zum dritten Höhepunkt, der »Alpenländischen Weihnacht« am 22. und 26. Dezember. In diesem Jahr präsentieren die Bad Reichenhaller Philharmoniker im Theater im Kurgastzentrum Ausschnitte aus der romantischen Opernmusik zu »Hänsel und Gretel« von Engelbert Humperdinck – eine Musik, in der viele volksmusikalische Lieder und Tänze aufgegriffen werden und kunstvoll ausgeschmückt erklingen. Die Hammerauer und Elstätzinger Musikanten unter der Leitung von Hansl Auer bringen gesungene und gespielte weihnachtliche Volksmusik in verschiedensten Besetzungen zur Aufführung. Als gemeinsames Klangbild von Volksmusikensembles und Philharmonikern schließlich lassen Turmbläserweisen, alpenländische Klänge in sinfonischer Besetzung und kunstvolle Arrangements viele schöne Weihnachtsmelodien in neuem Gewande erleben.

Spritziger kann das Jahr nicht ausklingen: An Silvester zünden die Bad Reichenhaller Philharmoniker mit dem Dirigenten Martin A. Fuchsberger ein musikalisches Feuerwerk zum Jahreswechsel. Um 15.30 Uhr und um 19 Uhr ertönen im Theater Bad Reichenhall festlich-fröhliche Melodien, die das Alte Jahr verabschieden und das Neue herzlich begrüßen.

Für das erste Konzert am Donnerstag, 20. Dezember verlosen wir für unsere Leser dreimal zwei Karten. Die Verlosung läuft über unsere Gewinnspiel-Hotline: Einfach die Telefonnummer 01378/227 02 231 (50 Cent pro Anruf, mobil ggf. abweichend) anrufen und das Stichwort »Messias« sowie seine Anschrift und die Telefonnummer nennen. Um per SMS teilzunehmen, senden Sie bitte eine Nachricht mit dem Inhalt »TT WIN MESSIAS« und Ihrem Namen sowie Ihrer Anschrift an 52020 (49 Cent pro SMS). Die Karten werden unter allen Teilnehmern ausgelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeschluss ist am Donnerstag, 20. Dezember um 12 Uhr.

Nach dem Straßburger Terroranschlag ist die erste Kunstbiennale der elsässischen Hauptstadt verschoben worden. Aus Respekt vor den Opfern und ihren Familien und zur Verstärkung der Sicherheit habe man die Eröffnung des Events auf den 22. Dezember verschoben, teilten die Organisatoren mit. Unter dem Titel »Touch Me - Being a Citizen in the Digital Age« werden Arbeiten von achtzehn internationalen Künstlern gezeigt, die in ihren Werken die digitale Gegenwart und ihre Folgen hinterfragen. Die Biennale dauert bis März 2019.