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Festliche Abschlussfeier und Zeugnisübergabe

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78 Absolventinnen freuten sich an der Maria-Ward-Realschule St. Zeno über einen erfolgreichen Abschluss. Foto: Aumiller

Bad Reichenhall – Der Abschlussfeier und Würdigung der Schülerinnen in der Aula der Erzbischöflichen Maria-Ward-Realschule St. Zeno ging der feierliche Gottesdienst in St. Zeno voraus.


Musikalisch umrahmten die Messfeier alle Schülerinnen selbst, die sich dazu am Altar versammelt hatten. Monsignore Thomas Frauenlob zelebrierte die heilige Messe und sprach von einem Lebensabschnitt, der zur Erinnerung werde.

In der Aula begrüßte Schulleiterin Ruth Schliebs alle Gäste und dankte allen Verantwortlichen der Schule, besonders den verantwortlichen Lehrkräften Margot Radlmaier, Anna Zehentbauer, Heidi Abel und Patrick Scherrer. Schliebs sprach vom besonderen Profil der Realschule, die sich durch die Verbindung von Theorie und Praxis auszeichne und durch die enge Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft eine hohe Akzeptanz erfahre.

23 Schülerinnen mit einer Eins vor dem Komma

Die Schulleiterin gratulierte den 78 Absolventinnen zur bestandenen Prüfung, bei der 23 Schülerinnen mit einer Eins vor dem Komma abschnitten. »In den Jahren Eurer Schulzeit war es niemals unser erstes Ziel, Euch fertige Lösungen mit auf den Weg zu geben, unsere Absicht war es vielmehr, mit Euch zusammen Werkzeuge zu finden, wie ihr Euer Leben meistern könnt, wie Ihr in unserer Gesellschaft und Kultur konstruktiv, tolerant, erfüllt und in Frieden leben könnt«, resümierte die Schulleiterin.

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Die Einser-Schülerinnen mit einem Notendurchschnitt von 1,0 bis 1,5 mit Schulleiterin Ruth Schliebs (r.). Foto: Aumiller

Mit Freude wünschte Rudolf Schaupp den Absolventinnen viel Erfolg, Glück und Gottes Segen und zollte den jungen Damen Respekt und Anerkennung. Es stünden ihnen viele Wege offen mit dieser Grundlage des breitgefächerten Wissens, der Durchsetzungskraft, Ausdauer und dem Leistungswillen. Für den Berufseinstieg sei die Auswahl groß, ob im Handel, Handwerk, in der Industrie oder Dienstleistung. Junge, attraktive, gut ausgebildete Menschen würden überall gesucht.

Durch das Programm führte Denise Stiegler aus der 9a. Zwischen den verschiedenen Gratulationsansprachen lockerten schöne Musikbeiträge die Stimmung auf: Magdalena Fegg und Katharina Holzner gefielen auf Hackbrett und Harfe sowie Julia Müller und Theresa Graßl am Klavier.

Oberbürgermeister Herbert Lackner gratulierte im Namen der Stadt Bad Reichenhall und des gesamten Stadtrats, nannte den Abschluss ein Gütesiegel, zu dessen gutem Gelingen auch Ruth Schliebs und dem Lehrerkollegium zu danken sei. Freude und Enthusiasmus für künftige Aufgaben empfehle er den Absolventen an allen Schulen. Lackner erntete Applaus für seine Zusage, sich für den allgemeinen Wunsch nach einem Sportplatz einzusetzen.

Elternbeiratsvorsitzender Wolfgang Simon nannte den Abschluss ein Rüstzeug für das ganze Leben. Das Merkmal dieser Schule sei im Besonderen, dass nicht nur das fachspezifische Wissen vermittelt, sondern auf den ganzen Menschen eingegangen werde; auf Werte, die man brauche, um im Leben zu bestehen.

Schöne Erinnerungen an Klassenfahrten und gute Freundschaften

Schülerspecherin Belinda Berger richtete ihren Dank an den Klassenlehrer Patrick Scherrer: »Es war uns eine besondere Ehre, Sie als Klassenlehrer zu haben, insbesondere danke ich für Ihre Menschlichkeit und Fürsorge, die Sie uns entgegengebracht haben.« Auch die Schulleiterin schloss sie in ihre herzlichen Dankesworte mit ein und meinte humorvoll: »Es war nicht immer leicht mit uns, aber für uns auch nicht.« Die Erinnerung an das alte Schulhaus mit seiner Geschichte, an die Besinnungstage am Simssee, an die Kultur- und Bildungsfahrt ins Kloster Banz werde immer lebendig bleiben.

Für die Schüler der 10c und 10b sei das Highlight die Abschlussfahrt nach Kroatien gewesen, ebenso die Fahrt nach Prag für die 10a. Als wichtig empfand Berger, dass die Klassen immer mehr zusammengewachsen waren und viele Freundschaften entstanden, »die hoffentlich auch weiter bestehen werden«. Abschließend sagte die Schülersprecherin: »Es gibt keine Landkarte, die dir den Weg weist, es gibt nur die Stimme des Herzens, die dich führt. So wünsche ich euch allen, dass ihr die Stimme eures Herzens hört auf eurem weiteren Weg, und in 20 Jahren sehen wir uns wieder beim Klassentreffen.« Nach der Verteilung der Zeugnisse sangen die Schülerinnen den Schlusschor »Good Riddance« mit Michelle Pögl als Solistin. Elisabeth Aumiller