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Großes Aufräumen im Markt nach dem Berchtesgadener Advent – Positive Bilanz

Festgefrorene Christbäume, schwere Tore

Berchtesgaden – Die Christbäume warten auf ihre Abholung, mithilfe eines Kranwagens werden die Eingangstore entfernt und Handwerker bauen die Adventshütten ab: Alle packen zurzeit an beim großen Aufräumen nach dem Ende des Berchtesgadener Advents im Markt. Doch trotz der schweren Arbeit herrscht gute Stimmung bei der Berchtesgadener Advent GmbH, denn man ist mit dem Verlauf des diesjährigen Adventsmarktes sehr zufrieden.

Der Berchtesgadener Advent ist erst einmal Vergangenheit. Derzeit ist im Markt das große Aufräumen im Gange. (Foto: Kastner)

»Den Leuten hat's super gefallen«, sagt Geschäftsführerin Brigitte Zobel, die gestern selbst kräftig mit anpackte beim großen Aufräumen. Sie ist überzeugt, dass diesmal noch mehr Reisegruppen zum Berchtesgadener Advent gekommen sind als in den Jahren zuvor. »Die Aktion, dass Reisegruppen ab 20 Personen die Haferl kostenlos bekommen, ist sehr gut angekommen.« Zudem hatte man das Busmarketing auch noch einmal verstärkt. So kamen manche Reisegruppen von weit her, beispielsweise aus Graz oder Frankfurt.

»Ich denke, dass auch insgesamt vom Besuch her gegenüber dem Vorjahr noch einmal eine Steigerung da war«, sagt Brigitte Zobel. Ausschlaggebend dafür sei vor allem das Wetter gewesen. Es gab keinen Regen – und ab den Weihnachtsfeiertagen auch Schnee. »Wir hatten dann eine richtig schöne, idyllische Stimmung«, so die Geschäftsführerin. Besonders gut angekommen sind heuer die beiden Esel vor dem Gasthof »Neuhaus«, die Malwerkstatt mit 500 beteiligten Kindern oder der neue Kupferkessel mit dem Ausschank von Feuerzangenbowle.

Montag und Donnerstag waren zwar die schwächsten Besuchstage, dennoch will die Advent GmbH daran festhalten. »Besonders den Montag wollen wir im nächsten Jahr mit zusätzlichen Attraktionen noch ausbauen«, sagt Brigitte Zobel.

Festhalten will sie auch an anderen Attraktionen, die es gegeben hat. Das gilt beispielsweise für die Schlossbeleuchtung oder für die Sternbeleuchtung zwischen den Torbögen. »Wir hatten so eine entspannte Atmosphäre auf dem Advent, es gab keine Hetzerei, das Tempo war angenehm langsam«, blickt die Marketingfachfrau zurück. Die Bilanz ist also durchaus positiv, wenngleich von den 60 000 vorhandenen Haferln noch ein Restbestand übrig ist.

Die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten zeigt sich auch in diesen Tagen, wenn es im Markt noch einmal richtig zur Sache geht. »Das Aufräumen ist schon Schwerarbeit«, sagt Brigitte Zobel. Die Helfer kämpfen mit festgefrorenen Christbäumen, mit schweren Tischen und unhandlichen Berchtesgadener-War-Figuren. Schließlich muss vieles entsorgt beziehungsweise für den Advent 2015 eingelagert werden. Große Kranwagen sind gestern früh gekommen, um die Eingangstore vorsichtig von den Pfeilern zu heben. Heute Freitag sollen auch die Hütten bereits abgebaut werden. »Ich gehe davon aus, dass bis Freitagabend alles eingelagert sein müsste«, sagt die Geschäftsführerin.

Für alle Beteiligten gilt jetzt: »Nach dem Advent ist vor dem Advent.« Denn ziemlich alle werden heuer wieder dabei sein. Ende Januar soll bereits die erste Sitzung stattfinden. Brigitte Zobel freut sich drauf: »Ich habe jetzt schon wieder so viele neue Ideen.« UK