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Faschingsbilanz der Polizei: 167 Alko-Lenker mit bis zu 1,57 Pomille

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Foto: dpa/Symbolbild

In der Region – Die meisten Fahrer in der Faschingszeit waren vernünftig und setzten sich nicht betrunken hinters Lenkrad. Für einige Unbelehrbare endete die Faschingsfeier aber mit der Abgabe des Führerscheins, mit Geldstrafen und langen Fahrverboten.


Es dürfte den einen oder anderen traurig stimmen, aber die „narrische Zeit“ ist vorbei. Der Alltag hat uns wieder. Wie im Vorfeld angekündigt, hatten die Polizeidienststellen im Bereich des Präsidiums Oberbayern Süd in den vergangenen vier Wochen ganz besonders die Autofahrerinnen und Autofahrer im Blick, die in der „fünften Jahreszeit“ hinter dem Steuer saßen.

In den letzten 27 Tagen wurden in den neun Landkreisen und der Stadt Rosenheim insgesamt 12 747 Verkehrsteilnehmer kontrolliert. Erstes Augenmerk galt dabei natürlich einem möglichen Alkohol- oder Drogenkonsum.

Bei 4081 Fahrern wurden Atemalkoholtests durchgeführt. Bei 167 davon ergab sich eine Alkoholisierung über dem gesetzlichen Limit. Für 97 Fahrer mit einer absoluten Fahruntüchtigkeit von mehr als 1,1 Promille bedeutete dies eine Strafanzeige und Führerscheinentzug. Den unrühmlichen Spitzenwert erzielte dabei ein Autofahrer mit 1,57 Promille. 70 Alko-Lenker mit geringerem Promillegehalt kamen mit einem Bußgeld und einem Fahrverbot davon.

In 60 Fällen wurde festgestellt, dass Personen unter Drogeneinfluss am Steuer saßen.

45 Führerscheininhaber hatten Glück und wurden noch vor dem beabsichtigten Fahrantritt kontrolliert. Sie mussten lediglich ihren Autoschlüssel abgeben und kamen nochmals mit einer schriftlichen Verwarnung davon.

Bei 39 Verkehrsunfällen wurde festgestellt, dass der verantwortliche Lenker alkoholisiert war.

Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd