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Sibylle Thebe stellt in der Grabenstätter Schlossökonomie aus

»Farben der Landschaft«

Die sehenswerte Ausstellung »Farben der Landschaft« zeigt noch bis Freitag, 20. Oktober, im Saal der Schlossökonomie Grabenstätt 24 Arbeiten von Sibylle Thebe, darunter auch eindrucksvolle Natur- und Landschaftsimpressionen aus dem Chiemgau und Rupertiwinkel wie den Chiemsee mit der Fraueninsel und den Waginger See.

Sibylle Thebe zeigt in der Schlossökonomie Natur- und Landschaftsimpressionen wie den Chiemsee mit der Fraueninsel. (Foto: Müller)

Thebes zentrales Ausdrucksmittel sei die Farbe und ihre Werke »beschreiben geradezu ein Abenteuer der Farben und des Lichts, ein Bekenntnis zum Leben mit all seiner Sinnenfreude«, erklärte Laudatorin Gabriele Morgenroth bei der Vernissage. Thebe habe sich in ihren Gemälden weit in die Abstraktion hineingewagt, die Grenze zur Gegenstandslosigkeit jedoch nie ganz überschritten. »Wenn man vor den leuchtenden Bildern von Sibylle Thebe steht, sprechen die Bilder. Es sind ihr viele Augen zu wünschen, die diese Sprache verstehen«, sagte Gabriele Morgenroth.

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Hans Leonhardt berichtete, dass nach einem Besuch bei der Künstlerin in Feldafing schnell klar gewesen sei, dass das 10. Chiemgau-Symposium unter dem Motto »Europa ist eine Erkenntnissphäre – Die Mission Europas neu denken und gestalten« der Kulturgemeinschaft am Chiemsee, der Leonhardt vorsteht, mit einer inspirativen Ausstellung von Thebe umrahmt werde. Die Bilder seien »anhand der Themen, Farben, Farbklänge und Stimmungen« gehängt, erläuterte Leonhardt. Dabei sei es um Harmonie, aber auch um Kontraste gegangen.

Die Künstlerin hofft, dass die Besucher beim Betrachten ihrer Werke Inspiration und Freude erfahren. »Die Wahrnehmung der Natur auf meinen Wegen durch die Wälder, über die Wiesen und entlang des Seeufers findet sich in den Farben auf der Leinwand wieder und die Landschaft wird zum ganz eigenen Raum der Resonanz von Empfindung«, verriet die Malerin und Kunsthistorikerin Sibylle Thebe zur Entstehung ihrer Werke.

Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von Leonhardt (Violine) und Stephan Feiks (Klavier) mit dem das genau vor 100 Jahren entstandenen Werk »Sonate für Violine und Klavier« des französischen Komponisten Claude Debussy. Die Künstlerin ist am Sonntag, 15. Oktober, von 15 bis 18 Uhr persönlich vor Ort. Ansonsten hat die Ausstellung montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Markus Müller