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Extra-Geld für neue Autos?

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Protest
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Lieber Fahrräder statt umweltschädliche Autos - dafür protestierten Menschen am Dienstag. Foto: Michael Kappeler/dpa Foto: dpa

Die Politiker der deutschen Regierung haben viel zu tun. Nicht jeder kann sich mit ihnen verabreden, um über seine Firma zu reden. Oft klappt das nur bei großen Firmen mit sehr vielen Mitarbeitern. Dazu zählen die Auto-Firmen in Deutschland. Etwa 800 000 Menschen arbeiten dort.


Am Dienstag trafen sich Vertreter dieser Firmen mit Politikern, um über ihre Probleme zu sprechen. Denn in der Corona-Krise wollen sich nur wenige ein neues Auto kaufen. Die Firmen verdienen also weniger Geld. Manche Mitarbeiter bekommen auch weniger Gehalt.

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Weil die Auto-Industrie so groß ist, sind viele Menschen von dem Problem betroffen. Deshalb verlangen die Firmen Hilfe von der Regierung. Ihr Plan: Die Regierung gibt Geld dazu, wenn jemand ein neues Auto kauft. Dann würden sich vielleicht mehr Leute dafür entscheiden. Bis Anfang Juni will die Regierung darüber entscheiden.

Umweltschützer halten von der Idee nicht so viel. Sie finden: Wenn überhaupt sollte das Geld nur an Leute gehen, die ein umweltfreundliches Auto kaufen.