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Extra: Mohammed-Video seit Juli online

Berlin (dpa) - «Großer Skandal im Islam» steht auf Arabisch unter dem Mohammed-Video im Internetportal YouTube, das in Libyen, Ägypten, im Jemen und dem Iran Angriffe auf US-Vertretungen ausgelöst hat.

Fast 1,3 Millionen Menschen haben bis Donnerstagnachmittag auf den Link geklickt - vor allem Kanadier, Ägypter und Tunesier, verrät die YouTube-Statistik. Unter den angemeldeten Nutzern waren die Zuschauer vor allem Männer ab 35 Jahren.

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Seit Juli ist der knapp 14-minütige Trailer online, der den Prophet Mohammed als Mörder, Kinderschänder und Frauenheld verunglimpft. Aber erst seit dem 11. September explodieren die Klickzahlen, als das Video mit den Internetseiten der «New York Times» und der französischen Zeitung «Le Monde» in Verbindung gebracht wurde.

Hochgeladen hat das Video «sam bacile»: Sein Alter gibt er mit 75 Jahren und an, als seinen Wohnsitz die USA. Um den vermeintlichen Regisseur des Films ranken sich Mythen - vermutlich ist er untergetaucht und sein Name ein Pseudonym. Sekündlich kommentieren Zuschauer das Video, viele von ihnen beschimpfen den Macher vor allem auf Englisch oder Arabisch. Inzwischen haben es zahlreiche Nutzer kopiert und ihrerseits hochgeladen.

YouTube-Video