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Ex-Sekretär von Kardinal Marx wird Generalvikar in München

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Ein Schild mit der Aufschrift "Erzbischöfliches Ordinariat"
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Erzbischöfliches Ordinariat in München (Bayern). Foto: Andreas Gebert/Archivbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Der frühere Sekretär von Kardinal Reinhard Marx, Christoph Klingan, wird im Zuge einer Verwaltungsreform neuer Generalvikar im Erzbistum München und Freising. Der 41-Jährige werde mit sofortiger Wirkung zum Stellvertreter ernannt, teilte das Erzbistum am Mittwoch mit. Nach einer Einarbeitungszeit solle er dann zum Generalvikar ernannt werden. Klingan folgt auf Peter Beer (53), dessen Ausscheiden aus dem Amt schon im vergangenen Jahr angekündigt worden war.


Als Generalvikar soll sich Klingan um thematische, inhaltliche und theologische Fragen kümmern, nicht aber auch wie sein Vorgänger Beer um die Verwaltung. Hintergrund ist eine Reform, die das Erzbistum im November 2018 angekündigt hatte. Demnach soll kein Priester mehr die Amtsgeschäfte im Erzbischöflichen Ordinariat leiten, sondern ein Verwaltungsprofi. »Die neue Stelle der Amtsleitung wurde nun zur Besetzung ausgeschrieben«, hieß es in der Mitteilung. Das Erzbistum München und Freising hat einen Millionen-Etat und hatte im Jahr 2016 einen Umsatz von 833 Millionen - knapp 590 Millionen davon aus Kirchensteuern.

Klingan leitet seit 2016 die Pfarrei St. Michael in Poing (Landkreis Ebersberg). Diese Aufgabe solle er noch bis zum 1. September ausüben, hieß es weiter. Von 2011 bis 2016 war der gebürtige Münchner persönlicher Sekretär von Marx.

Mitteilung Erzbistum