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EU-Staaten tief gespalten über EU-Budget - Gipfel vor Scheitern

Brüssel (dpa) - Tiefe Gräben zwischen armen und reichen EU-Staaten lassen eine Einigung auf einen gemeinsamen Finanzrahmen der Gemeinschaft bis 2020 in weite Ferne rücken. Das wurde am frühen Morgen nach Beratungen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel deutlich. Diplomaten berichteten von «tiefsten Spaltungen» zwischen den 27 Mitgliedstaaten. Bundeskanzlerin Angela Merkel ging davon aus, dass der Sondergipfel vor dem Scheitern steht. Die Beratungen der «Chefs» wurden in der Nacht nach nur knapp zwei Stunden unterbrochen und sollen heute um 12.00 Uhr fortgesetzt werden.

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