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Es soll nicht heißer werden!

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Klima-Schutz-Demo
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Die Demonstranten wollen, dass die Politiker mehr für den Klima-Schutz tun. Foto: Roland Weihrauch/dpa Foto: dpa

Die Stadt Bonn ist gerade ganz schön voll: mehr als 20 000 Menschen sind dort zu Gast. Aus der ganzen Welt sind Wissenschaftler, Umweltschützer und Politiker gekommen. Sie machen bei einem großen Treffen mit: der Klima-Konferenz. Start ist am Montag. Zwei Wochen lang wollen die Experten darüber sprechen, dass es auf der Welt immer wärmer wird.


Die Diskussionen werden nicht einfach. Denn die Politiker der verschiedenen Länder sollen sich überlegen, wie sie ein wichtiges Ziel erreichen: Die Temperatur auf der Erde soll um weniger als zwei Grad Celsius steigen. Darauf haben sich fast alle Länder schon vor zwei Jahren geeinigt. Die Frage ist nun, wie schaffen sie das?

Fest steht: Die Länder müssen weniger Treibhausgase in die Luft pusten. Die entstehen zum Beispiel beim Heizen und Autofahren. Die Länder haben auch schon gesagt, wie viel Gase sie einsparen wollen. Doch es braucht nun Regeln, wie man die Ziele der Länder vergleichen kann. Daran könnte man sehen: Was tut ein Land für den Klimaschutz? Sind die Aufgaben gerecht verteilt?

Viele Menschen werden wohl auch genau beobachten, was die Vertreter des Landes USA machen. Denn Donald Trump, der Präsident des Landes, hatte vor ein paar Monaten angekündigt: Er will bei der Einigung mit den zwei Grad nicht mehr mitmachen. Viele finden die Entscheidung falsch. Denn Forscher sagen: Sollte es nicht klappen, die Erderwärmung aufzuhalten, hätte das schlimme Folgen. Es könnte zum Beispiel mehr Überschwemmungen geben.

Weil das Thema so wichtig ist, demonstrierten schon am Wochenende vor der Klima-Konferenz Menschen in Bonn. Sie zogen mit Plakaten, Trillerpfeifen und Fahnen durch die Stadt. Sie forderten die Experten auf, mehr für den Klima-Schutz zu tun.

Bundesumweltministerium zur Klimakonferenz

Infos zur Demo