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Erst finden, dann schützen

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Fledermaus
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Die bedrohte Mopsfledermaus soll geschützt werden. Foto: Stefan Thomas/ZB/dpa Foto: dpa

Tagsüber verstecken sich die kleinen pelzigen Tiere in Höhlen oder auch Dachböden. Doch wenn es draußen langsam dunkel wird, kann man sie durch die Luft flattern sehen.


Dann machen sich Fledermäuse auf die Suche nach Faltern und Mücken.

Eine besondere Art trägt den Namen Mopsfledermaus. Sie heißt wegen ihrer platten, gedrungenen Nase so - die erinnert manche Leute nämlich an eine Hunderasse: den Mops.

Mopsfledermäuse leben meist in der Nähe von Wäldern. Doch weil es immer weniger Futter und Lebensräume für sie gibt, sind sie bedroht. Deshalb soll sie nun geschützt werden. In ganz Deutschland wollen Naturschützer zunächst herausfinden, wo die wenigen Fledermäuse genau leben und überwintern. Dazu werden spezielle Aufnahmegeräte in Wäldern aufgehängt. Nachts zeichnen sie dort die Geräusche auf.

Auf diese Weise will man die Tiere ausfindig machen und eine Karte erstellen, wo sie sich aufhalten. Dort wollen die Naturschützer dann etwa Hecken und Tümpel anlegen, die Insekten anlocken. So hätte die Mopsfledermaus mehr zu fressen.

Webseite des Projekts

Infos zum Projekt

Merkmale Mopsfledermaus