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Erfreuliche Bilanz für die Hochschwarzeck-Bergbahn in Ramsau

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Der Geschäftsführer der Hochschwarzeck-Bergbahn, Christian Riel, führte bei der Gesellschafterversammlung im Wirtshaus »Waldquelle« durch den Abend. Dabei erhielt Riel aufgrund seines informativen und anschaulichen Vortrags Applaus. (Foto: Wechslinger)

Ramsau – Vom »besten Geschäftsjahr seit der Gründung der privaten Geschäftsform einer Kommanditgesellschaft« sprach der Geschäftsführer Christian Riel der »Hochschwarzeck-Bergbahn GmbH & Co. Beteiligungs-KG« am Dienstag bei der Gesellschafterversammlung. Diese fand im Wirtshaus »Waldquelle« statt. Im Weiteren sprach Riel auch von vielfältigen Arbeiten und der Inbetriebnahme einer neuen Skischule. Noch nie in der 16-jährigen Gesellschaftsform habe man ein derart gutes Ergebnis erzielen können, so ein sichtlich gut aufgelegter Geschäftsführer Christian Riel.


Josef Beer trug das Zahlenwerk mit Jahresabschluss der »Hochschwarzeck-Bergbahn GmbH & Co. Beteiligungs-KG« für das Geschäftsjahr 2018 vor. Geschäftsführer Christian Riel wies mit Stolz darauf hin, dass die Hirscheck-Sesselbahn in diesem Jahr ihr 50. Jubiläum mit einer großen Feier am 26. Mai an der Berggaststätte »Hirschkaser« begeht.

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Im Weiteren erinnerte er an die Anfänge des Betriebes am Hochschwarzeck sowie an ein mögliches Aus und die Weiterführung seit 2003 in einer Kommanditgesellschaft. Erstmals habe man durch die gute Saison 2018 einen Umsatz von über 500.000 Euro generiert, so Riel, der dabei aber auch von einem höheren Personaleinsatz sprach.

Es sei jedoch sein stetes Bestreben, die Personalkosten bei 50 Prozent des Umsatzes zu halten. Dabei sprach der Geschäftsführer seinen flexiblen Mitarbeitern hohes Lob aus, die immer wieder bereit seien, auch bis zu zwölf Stunden an einem Stück zu arbeiten, wenn dies nötig sei. Spontaner Applaus der Versammelten belohnte die Leistung der Mitarbeiter.

Dass man nach Abzug aller Verbindlichkeiten und der Personalkosten einen Gewinn von etwa 100.000 Euro generiert habe, freute Riel und die Kommanditisten besonders. Eine richtungweisende Entscheidung sei auch gewesen, den »Hirscheckblitz« in Betrieb zu nehmen, führte der Geschäftsführer weiter aus. Dass man derzeit über 300.000 Euro an Rücklagen verfüge, hält Riel auch für den Fall wichtig, wenn beispielsweise das Tragseil ausgewechselt werden müsse, anderweitig hohe Kosten entstehen oder eine Saison schlecht ausfalle. Notar a. D. Dr. Hermann Amann führte die nötigen Entlastungen durch und sprach allen an der Hochschwarzeck-Bergbahn Beteiligten großes Lob aus.

Im Weiteren erläuterte Geschäftsführer Riel mit Bildern die vielfältigen Arbeiten und Verbesserungen am Sesselbahnbetrieb. So habe man im vergangenen Jahr auch für die über 30 Jahre alten Pistengeräte zwei neue angeschafft und damit ein klares Bekenntnis zu einem Skigebiet kundgetan. Nachdem die Skischule an den Götschen gewechselt sei, stehe man in Verhandlungen mit einer anderen Skischule, informierte Riel weiter.

Im Hinblick auf die Feierlichkeiten zum 50. Bahnjubiläum sprach der Geschäftsführer von notwendigen Verschönerungsarbeiten. Auf die Frage aus der Versammlung, warum unter der Woche der Fronwieslift nicht laufe, antwortete Riel, dass er sich darum kümmern werde und begründete es vorab mit Personalproblemen. Schließlich wurde Bürgermeister Herbert Gschoßmann um eine Stellungnahme zur Parkraumbewirtschaftung gebeten. Gschoßmann sprach von Denkmodellen, zum Beispiel einer Parkgebühr-Rückerstattung. »Die Parkraumbewirtschaftung bleibt ein großes Thema«, erklärte der Ramsauer Bürgermeister zur bekannten Problematik, die es jedoch nicht nur am Hochschwarzeck gebe. Christian Wechslinger

 

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