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Erfolgreich wiederbelebt: Bergsteiger bedankt sich bei seinem Lebensretter

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Ein Dank des Geretteten kommt eher selten vor (v.l.): Kommandant Michael Mayer jun., Peter Chunsek, Sepp Hechenbichler und der Leiter der Sanitätsausbildung, Harald Brockmöller. (Foto: BRK BGL)

Bad Reichenhall/Ruhpolding – Der vor zwei Monaten am Hochstaufen-Jagersteig erfolgreich wiederbelebte Bergsteiger und Alpenvereinsführer Peter Chunsek hat sich am Montag bei seinem Ersthelfer Sepp Hechenbichler von der Feuerwehr Ruhpolding mit einer Spende für die laufende Ausbildung der Feuerwehr bedankt.


Der Mann war am Berg mit einem Herzinfarkt bewusstlos zusammengebrochen und hatte überlebt, da Hechenbichler und ein weiterer Bergsteiger ihn rechtzeitig wiederbelebt hatten (zu unserem Bericht). Über Chunseks Geste freuten sich alle Helfer, da ein solcher Dank für die Retter in Hilfsorganisationen eher selten vorkommt.

Aufgrund erheblicher Beschwerden war der Urlauber am Hochstaufen-Jagersteig umgekehrt. Kurz darauf musste er sich wieder ausruhen, als ihn der Ruhpoldinger Feuerwehrmann Sepp Hechenbichler fand, der privat am Berg unterwegs war.

Nach einem kurzen Gespräch setzte Hechenbichler den Notruf ab. Chunseks Zustand verschlechterte sich. Kurz vor Eintreffen des Notarztes kollabierte der Patient. Erst der Notarzt des Rettungshubschraubers »Christophorus 6« konnte den Urlauber mit einem Defibrillator zurück ins Leben holen.

»Wäre die lange Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes nicht durch die Ersthelfer so effizient überbrückt worden, hätte Peter Chunsek ziemlich sicher nicht überlebt«, betont der Leiter der Sanitätsausbildung bei der Feuerwehr Ruhpolding, Harald Brockmöller, zugleich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Rettungsdienst des Roten Kreuzes und im Betreuungsdienst der Malteser aktiv. red/BRK BGL