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Eine Nummer für kranke Menschen

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Ist jemand krank, erreicht man unter der Nummer 116117 einen Notdienst. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa Foto: dpa

Ein Kind bekommt nachts Fieber oder Bauchweh. Dann können die Eltern eine bestimmte Nummer wählen: 116 117. Das ist der Notdienst.


So erreichen sie Mitarbeiter, die medizinisch geschult sind. Diese können einschätzen, wie ernst das Problem ist.

Ist die Krankheit nicht ganz so schlimm, dann suchen die Mitarbeiter nach einer passenden Arztpraxis. Am besten eine, die möglichst nah ist. Und eine, die möglichst früh einen Termin frei hat.

Ist die Krankheit ein Notfall, rufen die Mitarbeiter den Notarzt. Dann geht es sofort ins Krankenhaus. Das ist so, wie wenn die Notruf-Nummer gewählt wird: die 112. Die ruft man bei schweren Verletzungen an. Oder wenn jemand in Lebensgefahr schwebt.

Die Notdienst-Nummer 116 117 gibt es schon eine Weile. Doch der Dienst soll nun bekannter und besser werden. Im kommenden Jahr könnten Patienten dort rund um die Uhr Hilfe bekommen. Also nachts und am Wochenende, aber auch unter der Woche tagsüber.

Mit der Idee hofft Gesundheitsminister Jens Spahn, dass manche Patienten nicht mehr so lang auf einen Arzttermin warten müssen. »Das wollen wir ändern. Und zwar zusammen mit den Ärzten«, sagte Jens Spahn. Die Ärzte, die bei Notfällen auf die Schnelle einem Patienten helfen, bekommen dann extra Geld.

Damit unter der 116 117 immer jemand erreichbar ist, werden gerade mehr Mitarbeiter für den Dienst eingestellt. Außerdem verspricht der Gesundheitsminister: »Es soll bald auch eine App geben, sodass man sich online einen Termin einbuchen kann.« Das würde die Wartezeit auf einen Arzttermin noch mehr verkürzen.

Gesetz für schnellere Arzttermine

Bisherige Erreichbarkeiten 116 117

Bisherige Erreichbarkeiten Terminservicestellen

Terminservice und Versorgungsgesetz

Jens Spahn beantwortet 5 Fragen