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Eine Neubürgerin stellt sich mit ihren Bildern vor

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Unser Bild zeigt die Malerin mit Motiven aus Rom im Hintergrund. (Foto: Markus Müller)

Auf eine fantasievolle Bilderreise begeben können sich kunstinteressierte Besucher bis 1. Juni in der Grabenstätter Schlossökonomie. Inspiriert durch die Natur, Kunst- und Kulturreisen sowie die Leidenschaft für die Malerei zeigt die Grabenstätter Neubürgerin Monika Liane Dietz in dieser ungemein sehenswerten Ausstellung einen Querschnitt ihrer Gemälde, die über die letzten Jahrzehnte entstanden sind.


Neben eindrucksvollen Aquarellmalereien gibt es auch Kunstwerke zu bestaunen, die in Spachteltechnik und Acryl-Mischtechnik unter anderem mit Sand verwirklicht wurden. Gegenständliche Bilder wechseln sich mit abstrakter Kunst ab. Die vorteilhaften Lichtverhältnisse im einladenden Saal der Schlossökonomie lassen die Werke in einem ganz besonderen Glanz erstrahlen. Auch einzelne Töpferartikel der Künstlerin gibt es zu sehen, denn angefangen hat sie eigentlich mit Keramik. »Ich befasse mich mit allem«, betonte Dietz während der Vernissage und schob sogleich hinterher, dass sie nur ungern abmale. Bereits als Kind habe sie erste Erfahrungen mit der Malerei gesammelt und diese Passion habe sie bis heute nicht mehr losgelassen.

Dass ihrer Fantasie und Inspiration keine Grenzen gesetzt sind, sieht man auch an der Vielfalt der Themen, die von Island über das antike Rom, Ägypten und Israel bis in den malerischen Chiemgau reicht, wo Dietz vor fünf Jahren eine neue Heimat gefunden hat. Viel hineininterpretieren kann der einfühlsame Betrachter auch in ihre Lebenslinien-Bilder. An die 50 Ausstellungen sind in den Unterlagen von Dietz seit 1994 aufgeführt, doch es seien eigentlich schon viel mehr gewesen, verriet die sympathische Künstlerin.

Insbesondere für solche fantastischen Kunstausstellungen habe man die Schlossökonomie restaurieren und herrichten lassen, freute sich Bürgermeister Georg Schützinger, bevor er die Ausstellung eröffnete. Sie kann noch bis Sonntag, 1. Juni, montags bis freitags von 9 bis 12 und 14 bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr besucht werden. Dietz, der es nach eigener Aussage nicht immer ganz leicht fällt, sich von ihren geliebten Werken zu trennen, wird den Besuchern vor Ort für Nachfragen und Gespräche zur Verfügung stehen. mmü