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Eine aufregende Stadt im Herzen Europas

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Blumen auf dem berühmtesten Platz der Stadt
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Dieser Platz in Brüssel ist berühmt. Foto: Stephanie Lecocq/EPA Foto: dpa
Stadtführer Adrien Deslandes
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Adrien Deslandes kennt sich in Brüssel bestens aus. Foto: Karolin Rothbart Foto: dpa
Eine wichtige Stadt
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In Brüssel haben mehrere wichtige Organisationen ihren Hauptsitz. Foto: Olivier Hoslet/EPA Foto: dpa
Der pinkelnde Junge
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Adrien Deslandes zeigt bei seinen Führungen auch die Figur des pinkelnden Jungen. Foto: Karolin Rothbart Foto: dpa

In Brüssel ist oft richtig was los. Ständig treffen sich hier wichtige Politiker, um über die Europäische Union zu reden. Auch Urlauber können viel Spannendes entdecken.


Pommes, Waffeln, Schokolade: Davon gibt es in der Stadt Brüssel mehr als genug. Die Hauptstadt unseres Nachbarlandes Belgien hat aber noch viel mehr zu bieten.

Für viele ist sie das Herz Europas. Politiker aus fast allen Ländern des Kontinents kommen hierher, um wichtige Entscheidungen für die Europäische Union zu treffen. So heißt die Gemeinschaft, zu der heute 28 Länder gehören. Die meisten Menschen nennen sie einfach nur EU.

Aber warum gilt ausgerechnet Brüssel als Hauptstadt der EU? »Die Stadt ist da so reingerutscht«, erklärt Adrien Deslandes. Er zeigt Urlaubern die Stadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten. Eigentlich kommt Adrien Deslandes aus Frankreich. Er wohnt aber schon seit über 20 Jahren in Brüssel.

Adrien Deslandes sagt: »Anfangs wollten am liebsten alle Länder, die die Gemeinschaft gegründet haben, im Mittelpunkt stehen. Aber das geht natürlich nicht.« Auch die Lage des Landes habe eine Rolle gespielt. Als der Vorgänger der EU gegründet wurde, grenzte Belgien an fast alle Mitgliedsländer. Brüssel lag also sehr zentral.

Mittlerweile haben mehrere wichtige Organisationen ihren Hauptsitz in Brüssel. Es gibt sogar ein eigenes Europaviertel. Ende des Monats wählen die Menschen in den Mitgliedsländern wieder die Politiker, die für sie im EU-Parlament mitentscheiden sollen. Auch diese Politiker treffen sich regelmäßig in Brüssel.

Die Besucher-Gruppe von Adrien Deslandes ist an diesem Tag wieder besonders groß. Rund 40 Menschen lassen sich von ihm zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten führen.

Da ist zum Beispiel ein prachtvoller Platz mit goldverzierten Häusern. Und natürlich ist da Manneken Pis. Das ist die kleine Statue eines Jungen, der in einen Brunnen pinkelt. »Warum er das tut, weiß bis heute keiner«, sagt Adrien Deslandes. »Trotzdem wollen ihn alle sehen, obwohl er so klein ist.«