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Ein ungewöhnliches Treffen in Russland

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Ein Lächeln fürs Foto
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Bei ihrem Treffen reichten sich der Präsident von Russland und der Machthaber von Nordkorea die Hände. Foto: Alexander Zemlianichenko/AP/dpa Foto: dpa

Sie sitzen gemeinsam an einem festlich geschmückten Tisch. Sie stoßen miteinander an. Sie überreichen sich Geschenke. Die beiden Männer, die sich da am Donnerstag trafen, schienen sich gut zu verstehen. Es waren der Präsident von Russland, Wladimir Putin, und der Machthaber von Nordkorea, Kim Jong Un.


Dieses Treffen war ungewöhnlich. Denn Kim Jong Un trifft sich nicht so oft mit Politikern anderer Länder. Er schottet sich und sein Land vom Rest der Welt ab. Viele Länder fühlen sich von Nordkorea bedroht. Das liegt vor allem daran, dass das Land Waffen hat, die es eigentlich nicht besitzen dürfte: Atomwaffen.

In einem Vertrag ist geregelt, dass nur wenige Länder auf der Welt diese Waffen besitzen dürfen. Nordkorea gehört nicht dazu, besitzt aber trotzdem welche. Damit Nordkorea seine Waffen abgibt, wird es unter Druck gesetzt. Es gibt etwa Verbote, bestimmte Geschäfte mit dem Land zu machen.

Nordkorea sagt aber: Es braucht die Waffen, um sich zu schützen. Wladimir Putin und Kim Jong Un sprachen nun darüber, wie eine Lösung aussehen könnte. Vor einiger Zeit hatte Kim Jong Un schon mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika darüber gesprochen. Eine Lösung gibt es aber bislang nicht.