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Ein überraschter Verlierer

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Ramelow
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Bodo Ramelow ist nicht wieder zum politischen Chef seines Bundeslandes gewählt worden. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

Der Politiker Bodo Ramelow hätte seinen Job gerne behalten. Bisher war er der politische Chef des Bundeslandes Thüringen, also Ministerpräsident. Am Mittwoch wollte er sich wieder in dieses Amt wählen lassen. Doch die Abgeordneten im Landtag gaben ihm nicht genug Stimmen.


Das hängt unter anderem damit zusammen, dass im Landtag sechs verschiedene Parteien sitzen. Bodo Ramelow gehört zur Partei Die Linke, die dort mit 29 Abgeordneten vertreten ist. Doch insgesamt gibt es 90 Abgeordnete! Die Stimmen aus seiner Partei alleine reichten also nicht. Und selbst mit den zusätzlichen Stimmen von zwei befreundeten Parteien waren es insgesamt zu wenig.

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Und so kam es, dass am Ende ein anderer Politiker zum Ministerpräsident gewählt wurde: Thomas Kemmerich von der Partei FDP. Diese Partei hat zwar selbst nur fünf Abgeordnete im Landtag. Aber Herr Kemmerich konnte am Ende die meisten Abgeordneten von sich überzeugen.