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Ein Tuch für die Nase

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Taschentuch
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Wir benutzen zum Naseputzen meistens Taschentücher aus Papier. Vor 90 Jahren wurden die ersten verkauft. Foto: Christina Sabrowsky/dpa Foto: dpa

Wenn die Nase läuft, dann greifen wir meistens zu einem weißen gefalteten Papier: dem Taschentuch. Und nach dem Benutzen werfen wir es weg.


Vor 100 Jahren war das ganz anders. Damals benutzten die Menschen Tücher aus Stoff. Und die wurden nach dem Benutzen natürlich nicht weggeworfen, sondern gewaschen.

Erst vor genau 90 Jahren änderte sich das. Da begann ein Mann aus Berlin, Taschentücher aus Papier zu verkaufen: die »Tempos«. Obwohl es heute auch andere Marken gibt, ist das »Tempo« immer noch das bekannteste Papiertaschentuch.

Aber die vielen Taschentücher aus Papier sind schlecht für die Umwelt. Denn um sie herzustellen, werden viele Materialien wie etwa Holz und Wasser verbraucht. Umweltschützer empfehlen deswegen Taschentücher aus Recyclingpapier. Eine andere Möglichkeit: Stoff-Taschentücher wie früher.