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Ein Tag zum Feiern - und nachdenken

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Unser Bundespräsident
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Unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hielt am Dienstag eine Rede. Foto: Arne Dedert/dpa Foto: dpa

Clowns traten auf, Musiker liefen herum und jede Menge wichtige Politiker waren angereist! In der Stadt Mainz war am Dienstag richtig viel los. Denn dort fand eine große Feier statt: die Feier zum Tag der Deutschen Einheit.


Denn Deutschland, wie du es kennst, war nicht immer so. Es bestand mal aus zwei Staaten: der Bundesrepublik Deutschland im Westen und der Deutschen Demokratischen Republik im Osten. Die Teilung konnte man auch sehen, zum Beispiel an Zäunen und Mauern. Doch seit dem Jahr 1990 gibt es die Teilung nicht mehr. Deshalb wird jedes Jahr am 3. Oktober die Deutsche Einheit gefeiert.

Dieses Mal fand die ganz große Feier in Mainz im Bundesland Rheinland-Pfalz statt. Unsere Kanzlerin Angela Merkel kam dazu und auch unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

In seiner Rede warnte der Bundespräsident vor Mauern. Allerdings meinte er keine Mauern aus Steinen oder Beton. Er sagte, auch arme und reiche Menschen könnten wie durch Mauern voneinander getrennt sein. Trennen könnte auch der Streit darüber, wie viele Flüchtlinge man in Deutschland aufnehmen sollte.

Der Bundespräsident hatte aber auch einen Rat: Die Menschen sollten sich gegenseitig zuhören - und miteinander sprechen. Nur so könnte man die Zukunft gemeinsam gestalten.