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Ein sicherer Erfolg

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Sie sorgten für den 2:0-Sieg über den SC Inzell: Rückkehrer Tobias Kern (r.) und Christoph Gruber. (Foto: Wechslinger)

Der SC Inzell ist eine der stärksten Mannschaften in der Kreisklasse 4, konnte dies jedoch auch in Bischofswiesen nicht beweisen und verlor am Wochenende am Riedherrn verdient mit 0:2. Die Inzeller haderten schon vor dem Spiel, weil das Match auf dem Kunstrasenplatz stattfand. Inzells Trainer Sepp Weiß wollte nach dem letzten enttäuschenden 1:1 gegen Grassau wieder in die Spur kommen, was jedoch nicht gelungen ist. Durch den Sieg verschaffte sich der FCB eine gute Ausgangsposition, um noch in den Kampf um die Tabellenspitze einzugreifen. Ein Garant für den sicheren Sieg war der erstmalige Einsatz von Rückkehrer Tobias Kern, der ein Klassespiel gezeigt hat.


Die ersten Minuten gehörten den Gästen aus Inzell, die auf einen schnellen Führungstreffer aus waren. Doch die Bischofswieser Abwehr stand sicher und ließ nichts zu. Tali Danso konnte sich gegen den konsequenten Fabian Jung ebenso wenig in Szene setzen wie seine starken Sturmkollegen Michael Hernandez und Fabian Zeidler. Nachdem der FC Bischofswiesen letzte Woche eine 0:5-Schlappe in Kirchanschöring hinnehmen musste, stellte sich erstmals wieder Tobias Kern zur Verfügung, der dem Spiel die entscheidenden Impulse gegeben hat. So schickte Kern bereits in der achten Minute den schnellen Linksaußen Christoph Gruber auf die Reise, der dem Inzeller Torhüter Sebastian Schwabl beim 1:0-Führungstreffer keine Chance gelassen hat.

Nach einem Auftakt der Platzherren nach Maß mühten sich die Inzeller, konnten jedoch das von Christoph Renoth sicher gehütete FCB-Tor nicht gefährden. Der Inzeller Torjäger Fabian Zeidler wurde von Felix Tschischke perfekt bewacht, auf der anderen Seite ließ Fabian Jung den Rechtsaußen Tali Danso nicht zum Zug kommen. Und in der Mitte der Abwehrreihe fand der torgefährliche Michael Hernandez auch keine Mittel, sich gegen die Bischofswieser Innenverteidigung zu entfalten. So versuchte sich Leistungsträger Andreas Panitz mit mehreren Distanzschüssen, die jedoch übers Tor gingen oder in der Abwehr hängen geblieben sind.

Nachdem Inzell sein erstes Pulver verschossen hatte und Bischofswiesen nicht mehr unternommen hat als nötig war, plätscherte das Spiel einige Zeit ereignislos dahin. Kern trieb die Begegnung zwar immer wieder an, doch seine Mitspieler konnten sich nicht entscheidend in Szene setzen. Dies änderte sich in der 33. Minute, als Kern neuerlich Gruber ideal bediente, der sich mit dem 2:0 und zugleich seinem fünften Saisontreffer bedankte.

Die einzige echte Chance für die Gäste in der ersten Hälfte war eine umstrittene, möglicherweise elfmeterreife Situation an Danso. Weil jedoch der Ball zuvor schon im Aus war, verhängte der souveräne Schiedsrichter Patrick Gramsamer vom TSV Tittmoning wohl auch keinen Strafstoß. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wehrte Schwabl zunächst einen Freistoß von Kern ab. Danach klärte der Inzeller Keeper zweimal reaktionsschnell gegen Markus Huthöfer und Fabian Jung. So durfte Inzell froh sein, zur Halbzeit nicht höher zurück zu liegen.

Gleich zu Beginn des zweiten Durchganges wurde Sebastian Koller im letzten Moment gestört. Inzell hatte in der Folge mehr Ballbesitz, doch die Platzherren verteidigten ihren Vorsprung geschickt. Die Gäste aus dem Eisschnelllauf-Mekka kamen noch durch Danso und Hernandez zu zwei Möglichkeiten, bei denen jedoch der wenig beschäftigte FCB-Schlussmann gar nicht erst eingreifen musste, weil die Versuche daneben gingen.

Auf der anderen Seite kam der FCB noch zu guten Kontermöglichkeiten. Die Beste vergab Koller, als er alleine vor dem Tor drüber schoss. Trainer Sebastian Parma war mit dem Spiel seiner Mannschaft sehr zufrieden. »Die Spieler haben alles umgesetzt, was ich von ihnen verlangt habe. So kann es weiter gehen.«

FC Bischofswiesen: Christoph Renoth; Fabian Jung, Felix Tschischke, Peter Seidinger, Markus Huthöfer, Tobias Kern, Mario Rechtenbach, Christoph Gruber, Sebastian Vorberg (85. Lukas Moralis), Sebastian Koller, Fabian Motz (65. Michael Geisler). cw