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Marimbaspielerin Elisabeth Amandi mit der »MarimbaBanda« im NUTS

Ein Klang- und Musikerlebnis

Das Konzert der einzigartigen Musikerin und Marimbaspielerin Elisabeth Amandi mit ihrer »MarimbaBanda« im Traunsteiner NUTS war ein wahres Klang- und Musikerlebnis für alle Zuhörer. Das Musikprogramm schickte die Zuhörer auf eine emotionale Reise – schon nach dem ersten Titel, dem chinesischen Tanz aus dem Nussknacker von Peter Tschaikowsky war die Begeisterung groß. Und es ging weiter mit einem »Rondo Fabuloso«, von Elisabeth Amandi selbst komponiert, für ihre »MarimbaBanda«, entwickelte sich ein sphärischer Klangteppich im Neunachteltakt.

Elisabeth Amandi verzauberte an der Marimba das Publikum im Traunsteiner NUTS mit eigenen Kompositionen, bekannten Melodien und Tänzen.

Danach wurden alle mit dem »Bowery Rag« in eine amerikanische Bar in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entführt. In die Zauberwelt der Oper »Thais« von J. Massenet traten die Zuhörer ein bei der Mediation, »gesungen« auf der Marimba. Zurück ging es nach Wien mit der Zither-Ballade von A. Karas, der Filmmusik aus »Der dritte Mann«. Ein »Spanischer Tanz« im Dreiviertel-Walzertakt aus dem Nussknacker von Tschaikowksy mit Kastagnettenklang aus den Händen des wunderbar agierenden Percussionisten Wolfgang Klausner aus Chieming entwickelte wahre Lebensfreude.

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Bei »Der Schwan« von C. Saint-Saens aus dem »Karneval der Tiere« sah man imaginär eine Tänzerin als sterbenden Schwan auf den Spitzen schweben. Ein Feuerwerk der Emotionen entwickelte Elisabeth Amandi an ihrer Marimba beim berühmten »Czardas« von Vittorio Monti. Nach diesem Wechsel von Musik verschiedenster Kompositionen unterschiedlichster Stilarten war die große Überraschung die zweite Hälfte des Konzerts: Hier wurden alle Zuhörer in den Bann von »Ritmo Vito – Suite für Marimba, Piano und Percussion« aus der Feder von Elisabeth Amandi gezogen:

Inspiriert von karibischen Melodien und Rhythmen spielte die Komponistin fulminant im Wechsel mit der kubanischen Pianistin Yamilé Cruz Montero und dem einfühlsamen, rhythmisch begeisternden Percussionisten Wolfgang Klausner Tänze wie »Coconut Cracker« (Cha Cha Cha), »Rumba Clati« und »Mambo Romba«.

Dazwischen lauschten die Zuhörer den lyrisch besinnlichen Balladen »Cantar de la luna« (Lied des Mondes), »Drama Alma« (Seelenpein) und »Passion absoluta« (große Leidenschaft), voller Hingabe dargeboten von den drei Musikanten der »Amandi MarimbaBanda«.

Die Zuhörer erklatschten sich einen originalen »Tango argentino« als Zugabe, wünschten sich als zweite Zugabe noch einmal den »Czardas von Monti« – und bekamen schließlich als Gute-Nacht-Lied die »Meditation aus Thais« von der Marimbavirtuosin Elisabeth Amandi geschenkt. fb