weather-image
-1°

Ein Fest für 160 Schützen aus fünf Vereinen

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Die Bischofswieser Weihnachtsschützen schossen am Reißenbichl während des Kirchenzuges, der Wandlung und des Festzuges Einzelfeuer, Salven und Schnellfeuer. (Fotos: B. Stanggassinger)
Bildtext einblenden
Angeführt von der Musikkapelle Bischofswiesen, führte der Festzug von der Pfarrkirche zurück zum Gasthaus »Brenner Bräu«, wo noch lange gefeiert wurde.

Bischofswiesen – 160 Weihnachtsschützen aus der Gemeinde Bischofswiesen feierten am Dreikönigstag ihren traditionellen Jahrtag. Die Weihnachtsschützenvereine Stanggaß, Bischofswiesen, Strub, Engedey und Winkl stellten sich mit ihren Fahnenabordnungen vor dem Gasthaus »Brenner Bräu« zum Kirchenzug auf.


Angeführt von der Musikkapelle Bischofswiesen mit ihrem Trommlerzug, marschierte man zur Pfarrkirche Herz-Jesu in Bischofswiesen. 24 Bischofswieser Weihnachtsschützen schossen unter dem Kommando von Schützenmeister Florian Oberwieser am Reißenbichl während des Kirchenzuges, der heiligen Wandlung und des Festzugs. Den Festgottesdienst zelebrierte Pfarrer Bernhard Bielasik. In seiner Predigt erzählte der Pfarrer, dass man am Dreikönigstag vor 90 Jahren im Zusammenhang mit der Kirchweih erstmals den Schützenjahrtag abgehalten hatte. »Das Christkindlanschießen und das Weihnachtsschießen waren damals beendet und man wollte dem Herrgott für unfallfreies Schießen Dank sagen«, so der Pfarrer. In diesem Jahr sei das Schießen auch unfallfrei verlaufen. »Damit alles gut geht, habe ich Euch in mein tägliches Gebet eingeschlossen«, so Pfarrer Bernhard Bielasik.

Anzeige

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von der Musikkapelle Bischofswiesen unter der Leitung von Florian Lindner. Zum Schluss ertönte von der Musikkapelle zum letzten Mal in der Weihnachtszeit »Stille Nacht«.

Der Festzug führte zurück zum Gasthaus »Brenner Bräu«. Mit einem kräftigen Händedruck begrüßte Wirt Andreas Aschauer jeden Weihnachtsschützen persönlich. Die Vereinsfahnen wurden geschwungen und die Musikkapelle Bischofswiesen spielte vor dem Eingang, bis alle Schützen im Wirtshaus waren. Die Schützen nahmen den Hut vom Kopf, als die Sternsinger im »Brenner Bräu« auftraten, und jeder spendete für den guten Zweck.

Ein Grußwort sprach der Vorstand der Bischofswieser Weihnachtsschützen, Uli Metzendorf. Metzendorf bedauerte, dass Andreas Aschauer zum letzten Mal am Schützenjahrtag der Wirt im »Brenner Bräu« sei und bedankte sich bei ihm für die vergangenen Jahre.

Auch Bürgermeister Thomas Weber wandte sich an die Schützen. »Das Brauchtum muss von Euch Schützen weitergelebt werden. Wichtig ist auch der Glaube, dass in den Rauhnächten gebetet und anschließend der Rauhschuß abgegeben wird«, so das Gemeindeoberhaupt. Mit den Klängen der Musikkapelle Bischofswiesen und bei bester Bewirtung wurde der Festtag noch gemütlich gefeiert. Bernhard Stanggassinger

- Anzeige -