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Ein Deckel gegen zu hohe Preise

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Wohnungen in Berlin
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In vielen Städten ist die Miete für Wohnungen gestiegen. Einige Politiker wollen das mit dem Mietendeckel ändern. Foto: Jens Kalaene/zb/dpa Foto: dpa

Ein Deckel gehört auf einen Topf. Er sorgt zum Beispiel dafür, dass beim Kochen nichts herausspritzt. Deckel sind also praktisch. Den Mietendeckel aber, über den gerade viele reden, den finden längst nicht alle praktisch. Doch was ist das eigentlich?


Wenn deine Eltern zur Miete wohnen, bedeutet das: Sie zahlen dafür an den Besitzer der Wohnung oder des Hauses jeden Monat Geld. In manchen Gegenden Deutschlands sind diese Mieten extrem gestiegen, etwa in der Hauptstadt Berlin. Das ist ein Problem, weil sich manche Leute das Wohnen kaum noch leisten können.

Deshalb hat sich die Regierung der Stadt Berlin den Mietendeckel ausgedacht: Einige Jahre sollen die Mieten nicht mehr steigen dürfen. Sie können also nicht höher werden als der Deckel. In vielen Fällen müssten die Mieten sogar sinken. So sollen die Mieter besser leben können.

Doch die Idee hat Gegner. Diese sagen zum Beispiel: Wenn so niedrige Mieten festgesetzt werden, werden kaum mehr neue Wohnungen gebaut. Diese würden aber dringend gebraucht. Zudem hätten die Wohnungsfirmen nicht genug Einnahmen, um die Wohnungen in Ordnung zu halten.

Noch ist nicht klar, ob der Mietendeckel genau so kommt wie geplant. Oder ob Mieter vielleicht auf eine andere Weise vor zu hohen Mieten geschützt werden können.