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Düster und verletzlich: Soloalbum von Tarek K.I.Z.

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Tarek K.I.Z.
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Heute ist Tarek K.I.Z. liebevoller zu sich selbst. Foto: Sebastian Kahnert/dpa Foto: dpa

Als Teil einer Rap-Truppe wurde Tarek K.I.Z. mit krassem Humor in den Texten bekannt. Nun kommt sein Soloalbum - mit ganz neuen Seiten des Berliners.


Berlin (dpa) - Verletzlich und nachdenklich zeigt sich der Rapper Tarek K.I.Z. auf seinem ersten Soloalbum »Golem«. Auf den kompromisslosen Humor und die Wut seiner Stammband müssen Fans in den 12 Songs jedoch nicht verzichten. Persönliche Einblicke, die der Berliner bei K.I.Z. nur andeutete, stehen jetzt im Zentrum.

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Das Cover ziert ein Schwarz-Weiß-Foto des Musikers als Kind. Besonders textlich ist die Platte oft düster (»Ich bin im Nebenzimmer, dreh' die Anlage auf, damit ich nicht hören muss, wie er Mama missbraucht«). Gewalt gegen seine Mutter, Nahtod-Erfahrungen, kaputte Beziehungen, selbstzerstörerisches Verhalten: Tarek K.I.Z. verarbeitet viel.

»'Kaputt wie ich'« behandelt eine Zeit in meinem Leben, in der ich Selbstmord auf Raten begangen habe«, schrieb er dazu bei Instagram. Er habe »alle möglichen Substanzen gemischt bis zur Halluzination«. Heute sei er »liebevoller zu mir selbst, und das fühlt sich gut an«.

Die Kollegen Maxim und Nico dürfen natürlich nicht fehlen: Auf »K.I.Z. für immer« beschwören sie die Unsterblichkeit der Gruppe. Am Ende steht der rührende Song »Frühlingstag« für Tareks gestorbenen Vater. »Wer weiß schon, ob die Geschichten stimmen, ob du mich irgendwann ins Licht mitnimmst, oder wir zwei uns nie wieder sehen«, heißt es darin.

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