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Duell von ALBA und Bamberg im Pokal-Finale

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Tyler Larson und Stefan Peno
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Frankfurts Tyler Larson (r) und Berlins Stefan Peno kämpfen in der Fraport Arena um den Ball. Foto: Arne Dedert/Archiv Foto: dpa

ALBA Berlin und Brose Bamberg haben das Endspiel im Basketball-Pokal erreicht. Der Hauptstadtclub zeigt im Halbfinale eine Demonstration seiner Stärke, den kriselnden Franken ist ihre Verunsicherung weiter anzumerken.


Berlin (dpa) - Die beiden alten Rivalen ALBA Berlin und Brose Bamberg stehen im Finale um den deutschen Basketball-Pokal. Der neunmalige Cupsieger aus der Hauptstadt deklassierte am Sonntag die Fraport Skyliners in Frankfurt mit 105:70 (57:29). Anschließend zitterten sich die kriselnden Bamberger mit ihrem neuen Trainer Federico Perego gegen die Telekom Baskets Bonn mit 90:87 (46:50) ins Endspiel.

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Das Finale findet Mitte Februar statt, das Los entscheidet über den Gastgeber. Zuletzt trafen Berlin und Bamberg, damals noch unter dem Namen GHP, vor 13 Jahren im Pokal-Endspiel aufeinander. Damals setzte sich ALBA bei den Franken durch.

Die Berliner Profis feierten ihren überzeugenden Einzug ins Finale mit den eigenen Fans auf der Gäste-Tribüne. Von Beginn an ließ das Team von Trainer Aito Garcia Reneses den Frankfurtern nicht den Hauch einer Chance. »Wir haben exzellent gespielt und sind perfekt in das Spiel gestartet«, sagte Manager Marco Baldi.

Beste Werfer für Berlin waren Niels Giffey und Rokas Giedraitis mit jeweils 16 Zählern, sechs ALBA-Profis punkteten zweistellig. Damit hat ALBA die Chance auf seinen ersten Titelgewinn seit drei Jahren. Im Vorjahresfinale waren die Berliner dem FC Bayern mit 75:80 unterlegen, diese Saison warfen sie die Münchner im Viertelfinale aus dem Pokal. »Es ist extrem geil, jetzt im Finale zu sein. Wir brauchen noch einen Sieg«, sagte Youngster Franz Wagner beim Internetportal »Magentasport«. Frankfurt verpasste seinen ersten Finaleinzug seit 2010.

Bamberg konnte sich den Cup zuletzt vor zwei Jahren sichern. Doch seitdem befindet sich der frühere Serienmeister in einer Abwärtsspirale. Erst vor einer Woche trennte sich der Club von Trainer Ainars Bagatskis und setzt nun auf den früheren Assistenten Perego. Aufsichtsratschef Michael Stoschek fällte in der Halbzeitpause ein verheerendes Urteil über den Zustand des Teams. Die Mannschaft habe Konditionsprobleme, »die Spieler müssen einfach fitter sein, dass sie 40 Minuten durchhalten«, sagte der Unternehmer.

Auch gegen Bonn zeigte sich in der ersten Hälfte die derzeitige Verunsicherung, zeitweise lagen die Gäste mit 14 Punkten vorne. Doch auch die Rheinländer sind derzeit weit von ihrer Bestform entfernt, zuletzt hatte der Club den Coach Predrag Krunic beurlaubt und den bisherigen Co-Trainer Chris O'Shea interimsweise befördert.

Im Schlussabschnitt konnte sich kein Team absetzen. Doch Bambergs Tyrese Rice sorgte 7,4 Sekunden vor Ende der Partie für die entscheidenden Punkte, auf der anderen Seite vergab Bonn den möglichen Ausgleich.

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