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Drumloops und Synthesizer: Mark Lanegan würdigt die 80er

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Mark Lanegan
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Mark Lanegans Faible für elektronische Musik schlägt sich auf seinem neuen Album nieder. Foto: dpa Foto: dpa

Sein Geschmack habe sich im Alter verändert, sagt Mark Lanegan. Er höre meist elektronische Musik. Das merkt man dem neuen Album an, das der Sänger auch als Hommage an Depeche Mode und New Order wertet.


Berlin (dpa) - Die Aufregung war groß, als Mark Lanegan im April vorab das Video »Stitch It Up« veröffentlichte. Ungeduldig fieberten die Fans dem neuen Album »Somebody's Knocking« entgegen.

Auf seinem elften Solowerk setzt der 54 Jahre alte Ex-Frontman der Screaming Trees den auf dem Vorgänger »Gargoyle« (2017) eingeschlagenen Weg nun konsequent fort: Drumcomputer und Synthesizer, die an die 80er Jahre erinnern, gemischt mit Disco-Beats und psychedelischem Garagen-Sound.

»Ich habe schon als Kind elektronische Musik gemocht«, sagt Lanegan. »Diese Elemente sind in meiner Musik offensichtlicher geworden, weil mein Geschmack sich mit dem Älterwerden verändert hat. Der Großteil von dem, was ich heute höre, ist elektronisch.«

In seiner Heimatstadt Los Angeles hat Lanegan 14 durchweg starke Songs eingespielt. »Penthouse High« sieht Lanegan als Hommage an Depeche Mode und New Order. Auch »Gazing from The Shore« - einer der besten Songs der Platte - geht in diese Richtung.

Fazit: Selbst Nicht-Fans von Synthesizern und Drum-Machines dürfte es schwerfallen, sich den eingängigen Melodien und der eindringlichen Stimme von Mark Lanegan zu entziehen.

Mark Lanegan Band auf Tour: 09.11. Rust - Rolling Stone Park, 16.11. Weißenhäuser Strand - Rolling Stone Beach, 17.11. Berlin - Columbia Theater, 21.11. Dresden - Scheune, 22.11. Schorndorf - Club Manufaktur, 24.11. München - Strom, 01.12. Lausanne - Les Docks, 02.12. Zürich - Bogen F, 03.12. Köln - Essigfabrik

Website Mark Lanegan Band