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Drama aus Kirgistan: »Die Flügel der Menschen«

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Die Flügel der Menschen
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Zentaur (Aktan Arym Kubat) lebt mit seiner taubstummen Frau Maripa (Zarema Asanalieva) und seinem Sohn Nurberdi (Nuraly Tursunkojoev) in den Hochebenen Kirgisistans. Foto: Neue Visionen Filmverleih Foto: dpa

Der Protagonist Zentaur hadert in »Die Flügel der Menschen« mit der modernen Gesellschaft. In ihr dreht sich alles um Macht und Geld. Deswegen schleicht er sich nachts in die Ställe der Neureichen - aber nicht, um sie zu bestehlen.


Berlin (dpa) - Zentaur schlägt sich in der weitläufigen Gras- und Steppenlandschaft Kirgistans als Hilfsarbeiter auf Baustellen durch und ernährt so seine taubstumme Frau und den fünfjährigen Sohn.

Er sehnt sich nach einer Zeit, in der seine Gesellschaft noch stärker mit den Legenden ihrer Vorfahren verbunden war und verteufelt den modernen Kampf um Macht und Geld. Nachts schleicht er sich deshalb in die Ställe der neuen Reichen und befreit deren edle Pferde. Der sechste abendfüllende Spielfilm von Regisseur und Hauptdarsteller Aktan Arym Kubat findet rührend-poetische Bilder für eine Welt, die es selten im hiesigen Kino zu sehen gibt.

Die Flügel der Menschen, Kirgistan/Niederlande/Frankreich/Deutschland/Japan 2017, 89 Min., FSK ab 6, von Aktan Arym Kubat, mit Aktan Arym Kubat, Nuraly Tursunkojoev, Zarema Asanalieva

Die Flügel der Menschen