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dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

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Lufthansa streicht noch einmal 700 Flüge wegen des Pilotenstreiks


Frankfurt/Main (dpa) - Die Lufthansa hat für den dritten Tag des Pilotenstreiks erneut 700 Flüge auf der Kurz- und Mittelstrecke gestrichen. Dazu kommen am Freitag noch weitere 90 Verbindungen, die dem Fluglotsenstreik in Italien zum Opfer fallen, wie das Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt berichtete. Betroffen seien insgesamt rund 94 000 Fluggäste. Nicht bestreikt werden am Freitag die Langstreckenflüge der Lufthansa sowie die Angebote der anderen Airlines der Lufthansa Group wie unter anderem der AUA, Swiss und Germanwings.

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Fernbusse, Streiks und Unwetter verderben die Bahn-Bilanz

Berlin (dpa) - Die Bahn nimmt sich nach einem schwierigen Jahr 2014 ihr damaliges Wachstumsziel nochmals vor. Die Marken von 41 Milliarden Euro Umsatz und 1,1 Milliarden Euro Gewinn will das Bundesunternehmen nun in diesem Jahr erreichen, wie Finanzvorstand Richard Lutz am Donnerstag in Berlin ankündigte. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern diese Ziele wegen Streiks, Unwettern und wachsender Konkurrenz, etwa durch Fernbusse, verfehlt. Der Umsatz stieg um 1,5 Prozent auf 39,7 Milliarden Euro, der Gewinn legte nach einem Einbruch 2013 um gut die Hälfte auf 988 Millionen Euro zu. Das langfristige Wachstumsziel korrigierte Bahnchef Rüdiger Grube bei der Bilanzvorlage nach unten.

Fronten bei Karstadt verhärtet - Tarifverhandlungen ohne Ergebnis

Frankfurt/Main/Essen (dpa) - Nach einem zweitägigen Verhandlungsmarathon sind die Fronten bei den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der angeschlagenen Warenhauskette Karstadt offenbar verhärtet. Die von dem Unternehmen geforderten Einschnitte seien »völlig inakzeptabel«, hieß es in einer am Donnerstag verbreiteten Stellungnahme der Gewerkschaft Verdi. Die Gespräche waren zuvor am späten Mittwochabend in Frankfurt erneut ohne Ergebnis vertagt worden. Die Tarifkommission und die Beschäftigten würden nun über Möglichkeiten zur Durchsetzung ihrer Interessen beraten, kündigte Verdi an. Es seien viele Aktionsformen denkbar, etwa Unterschriftensammlungen oder verlängerte Mittagspausen.

Uhrenmesse Baselworld im Schatten von Smartwatches und Frankenstärke

Basel (dpa) - Die Uhren- und Schmuckmesse Baselworld steht in diesem Jahr mehr denn je im Schatten des Konkurrenzkampfs bei den Smartwatches. Das weltweit wichtigste Spitzentreffen der Branche wurde am Donnerstag - gut vier Wochen vor dem geplanten Verkaufsstart der Computeruhr fürs Handgelenk von Apple - in Basel eröffnet. Überschattet wird die Messe auch von Sorgen wegen der anhalten Stärke des Schweizer Franken gegenüber so gut wie allen anderen Währungen der Welt. Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank, die Krise in der Ukraine und die sinkenden Verkäufe in China würden sich negativ auf die Schweizer Uhrenbranche auswirken.

Bundesbank: Verbraucher in Deutschland zahlen weiterhin vor allem bar

Frankfurt/Main (dpa) - Deutschlands Verbraucher zahlen trotz aller technischen Neuerungen weiterhin am liebsten bar. 79 Prozent aller Geschäfte werden nach einer Studie der Bundesbank auf Grundlage von Daten aus dem Jahr 2014 mit Schein und Münze beglichen. Allerdings sank der Bargeldanteil bezogen auf die Zahl der Transaktionen nach Angaben der Notenbank vom Donnerstag weiter leicht: Bei der letzten Erhebung der Bundesbank zum Zahlungsverhalten für das Jahr 2011 waren es noch 82 Prozent. Der wertmäßige Anteil von Bargeld blieb 2014 im Vergleich zu 2011 mit 53 Prozent unverändert. Beim Plastikgeld gewinnt vor allem die Girocard (EC-Karte) kontinuierlich an Boden.

Dax gibt nach

Frankfurt/Main (dpa) - Im lange orientierungslosen Dax haben sich am Donnerstag zuletzt die Verkäufer durchgesetzt. Neben den Aussagen der US-Notenbank Fed vom Vorabend gab am Nachmittag der verhaltene Handelsauftakt an der Wall Street den Ausschlag für ein Minus von 0,31 Prozent im deutschen Leitindex. Er stand damit bei 11 886,20 Punkten. Der Euro legte zu: Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0677 (Mittwoch: 1,0592) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9366 (0,9441) Euro.