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dpa-Nachrichtenüberblick Sport

DOSB: Attacke von Fechterin Duplitzer bleibt ohne Sanktionen

London (dpa) - Der Deutsche Olympische Sportbund hat mit Unverständnis auf die scharfe Kritik von Fechterin Imke Duplitzer an den Spitzenfunktionären und dem Sportsystem reagiert, erwägt aber keine Sanktionen. DOSB-Präsident Thomas Bach sagte am Montag im Deutschen Haus von London, man solle die Geschichte tiefer hängen. Chef de Mission Michael Vesper ließ vier Tage vor Eröffnung der Olympischen Spiele jedoch auch durchblicken, nicht glücklich über Duplitzers Attacke zu sein. Sie sei zur Unzeit gekommen.

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Rogge und Coe eröffnen 124. IOC-Vollversammlung

London (dpa) - IOC-Präsident Jacques Rogge und der Chef-Organisator der London-Spiele, Sebastian Coe, haben am Montag die 124. Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees eröffnet. Die Spiele in der britischen Hauptstadt beginnen am Freitag. Die IOC-Mitglieder waren direkt von einem Empfang bei Königin Elizabeth II. im Buckingham Palace zur Eröffnung der Vollversammlung gekommen. Mit einer Schweigeminute im olympischen Dorf hatte Rogge am Montag zuvor überraschend die elf israelischen Opfer des Terroranschlags bei den München-Spielen 1972 gewürdigt.

Verletzter Bayern-Profi Alaba wird am Dienstag operiert

München (dpa) - Der österreichische Youngster David Alaba vom FC Bayern wird an diesem Dienstag an seinem lädierten linken Fuß operiert. Das ist das Ergebnis näherer Untersuchungen vom Montag, teilte der Münchner Fußball-Rekordmeister mit. Der 20-Jährige hatte am vergangenen Freitag im Test gegen den SSC Neapel einen Ermüdungsbruch erlitten und fällt voraussichtlich sechs bis acht Wochen aus. Teamkollege Rafinha, der einen Bänderriss im Sprunggelenk erlitten hatte, muss nach Vereinsangaben nicht operiert werden.

Wechsel perfekt: Huszti erhält in Hannover Vertrag bis 2015

Hannover (dpa) - Die Rückkehr von Szabolcs Huszti zu Hannover 96 ist perfekt. Wie der Fußball-Bundesligist am Montag mitteilte, erhielt der 29 Jahre alte Ungar einen Vertrag bis zum 30. Juni 2015. Der Linksfuß spielte bereits von 2006 bis 2009 für Hannover und erzielte in 81 Bundesligaspielen 17 Tore. Der Offensivakteur war danach drei Jahre lang für Zenit St. Petersburg aktiv. Über die Ablösemodalitäten teilten die Clubs nichts mit.

VfB Stuttgart mit 117 Millionen Umsatz und kleinem Gewinn

Stuttgart (dpa) - Der VfB Stuttgart hat nach einem Verlust im Jahr zuvor das Geschäftsjahr 2011 wieder mit einem kleinen Gewinn abgeschlossen. Das gaben Präsident Gerd E. Mäuser, Finanzvorstand Ulrich Ruf und Finanzdirektor Markus Schmidt am Montag bei der Bilanz-Pressekonferenz zur Mitgliederversammlung des Fußball-Bundesligisten bekannt. Demnach verzeichnete der VfB zum Stichtag 31. Dezember 2011 bei einem Umsatz in Höhe von fast 117 Millionen Euro einen Gewinn von gut 70 000 Euro. 2010 hatte der Umsatz 117,7 Millionen Euro betragen, der VfB verzeichnete jedoch einen Abschreibungsverlust von mehr als 2,2 Millionen Euro.

Unioner Ede unterschreibt Vierjahresvertrag in Mainz

Mainz/Berlin (dpa) - Der Wechsel von Mittelfeldspieler Chinedu Ede vom Fußball-Zweitligisten 1. FC Union Berlin zum Bundesligisten FSV Mainz 05 ist perfekt. Der 25-Jährige unterschrieb am Montag nach einem Medizincheck einen Vierjahresvertrag bis Juni 2016, wie die Rheinhessen mitteilten. Über die Ablösesumme vereinbarten beide Vereine Stillschweigen. Um den gebürtigen Berliner mit nigerianischen Wurzeln hatte es zuletzt ein tagelanges Transfertheater gegeben, weil Edes Ex-Verein MSV Duisburg noch drei Jahre lang Transferbeteiligungsrechte an dem Offensivmann besitzt.

Eintracht legt Einspruch nach Urteil zu Zuschauer-Ausschluss ein

Frankfurt/Main (dpa) - Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt will sich mit dem Ausschluss von Zuschauern beim ersten Heimspiel der neuen Saison gegen Bayer Leverkusen nicht abfinden. Es werde Berufung beim Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes eingelegt, teilten die Hessen am Montag mit. Das DFB-Sportgericht hatte am Freitag den Einspruch des Clubs gegen das Einzelrichter-Urteil vom 27. Juni abgewiesen. Demnach darf die Eintracht bei der Partie am 25. August nur 15 000 Karten an eigene Anhänger sowie maximal 5000 Tickets an Gästefans verkaufen und muss eine Geldstrafe von 50 000 Euro zahlen.