weather-image
25°

dpa-Nachrichtenüberblick Sport

0.0
0.0

Nowitzki fordert zweiten Ruhetag bei Basketball-EM


Berlin (dpa) - Superstar Dirk Nowitzki hat den straffen Spielplan bei der Basketball-Europameisterschaft mit fünf Partien in sechs Tagen kritisiert. «Das ist schon ein Wahnsinnsprogramm», sagte der 37-Jährige am Montag in Berlin. «Wenn ich Verantwortung hätte, dann würde ich zwei Ruhetage reinhauen.» Die deutsche Mannschaft hatte nach den beiden Partien gegen Island und Serbien am Wochenende vor dem Schlüsselspiel gegen die Türkei am Dienstag (17.45 Uhr/ARD) einen Tag Pause. Nach dem Duell mit den Türken folgen die Spiele gegen Italien (Mittwoch) und Spanien (Donnerstag).

Deutscher Basketball Bund erwägt WM-Bewerbung 2023 mit Partnerland

Berlin (dpa) - Der Deutsche Basketball Bund denkt nach wie vor über eine Bewerbung für die Weltmeisterschaft 2023 nach, überlegt sich für das Projekt aber ein Partnerland an seine Seite zu holen. «Wir sind weiter dabei, an der Bewerbung für 2023 zu basteln. Vielleicht machen wir auch ein Zwei-Länder-Konzept», sagte DBB-Präsident Ingo Weiss am Montag in Berlin. Als möglichen Kandidaten brachte Weiss die Türkei ins Gespräch, die ihrerseits bereits ihr Interesse an der Austragung des Turniers in acht Jahren bekundet hat. Die nächste WM findet in vier Jahren in China statt. Der Ausrichter der WM 2023 soll im kommenden Jahr benannt werden.

Rückkehr von Claudio Pizarro zu Werder Bremen perfekt

Bremen (dpa) - Die Rückkehr von Claudio Pizarro zum  Fußball-Bundesligisten Werder Bremen ist perfekt. Der 36 Jahre alte Stürmer habe einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben, teilte der Club am Montagmorgen mit. Der Peruaner werde am Mittag (12.30 Uhr) auf einer Pressekonferenz als Neuzugang vorgestellt. Nach Auslaufen seines Kontraktes beim deutschen Meister FC Bayern München war Pizarro vereinslos. Daher konnte Werder ihn auch nach dem Ende der Transferperiode verpflichten. Es ist das dritte Engagement des Angreifers an der Weser. Mit 176 Toren in 383 Partien ist er der erfolgreichste ausländische Torschütze in der Bundesliga-Geschichte.

FedExCup: Golfer Cejka braucht starke Schlussrunde - Stenson führt

Norton (dpa) - Golfer Alex Cejka braucht beim zweiten Playoff-Turnier um den FedExCup eine starke Schlussrunde, um das nächste K.o.-Event zu erreichen. Am Sonntag (Ortszeit) blieb der in Las Vegas lebende 44-Jährige auf dem Kurs des TPC Boston in Norton mit einer 72er Runde erstmals über dem Platzstandard von 71 Schlägen. An den beiden Tagen zuvor hatte Cejka jeweils eine 70 gespielt. Mit einem Gesamtergebnis von 212 Schlägen fiel er um 20 Plätze auf Rang 47 zurück. In der FedExCup-Gesamtwertung ist Cejka derzeit 76., jedoch erreichen nur die Top 70 das dritte Playoff-Turnier in Lake Forest im US-Bundesstaat Illinois.

Russischer Wasserball-Nationalspieler beim Training ertrunken

Moskau (dpa) - Der russische Wasserball-Nationalspieler Wladislaw Timakow ist beim Training seines Clubs Sintes Kasan ertrunken. Der 22-Jährige sei beim Schwimmen in einem Trainingslager in Bulgarien plötzlich untergegangen, teilte der russische Wasserballverband in Moskau mit. Erste Hilfe habe nichts mehr bewirkt, vermutlich habe er einen Herzanfall gehabt. Sportminister Witali Mutko sprach Timakows Angehörigen sowie der Mannschaft am Montag sein Beileid aus. Der Sportler sei gesund gewesen, sagte ein Verbandssprecher der Agentur Tass.

WM-Rennen in Edmonton: Deutsche Triathleten abgeschlagen

Edmonton (dpa) - Die deutschen Triathlon-Männer haben beim vorletzten Rennen der WM-Serie eine Top-Ten-Platzierung deutlich verpasst. Auf der Sprintdistanz im kanadischen Edmonton war Gregor Buchholz am Sonntag (Ortszeit) als 26. noch bester Starter der Deutschen Triathlon Union (DTU). Justus Nieschlag wurde bei Regen und Kälte nach 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen nur 45. Jonathan Zipf gab bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause auf der Laufstrecke wegen Unterkühlung auf. Sieger wurde der Südafrikaner Richard Murray vor den Spaniern Javier Gomez und Mario Mola.

Hamburg verliert Bewerbung um Ruder-WM 2019

Chambéry (dpa) - Hamburg ist mit seiner Bewerbung um die Ruder-WM 2019 gescheitert. Auf dem Kongress des Weltverbandes FISA am Montag in Chambéry votierten 128 Delegierte für den österreichischen Konkurrenten Ottensheim. Hamburg erhielt nur 30 Stimmen. Damit folgte der Kongress einer Empfehlung des zuständigen FISA-Gremiums für die Gemeinde an der Donau bei Linz. Auch der Besuch des Hamburger Innensenators Michael Neumann in Frankreich führte nicht zum Erfolg.