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Nürburgring: Kein Formel-1-Rennen in diesem Jahr


Nürburg (dpa) - Die Formel 1 wird nach jetzigem Stand in diesem Jahr einen Bogen um Deutschland machen. Es habe keine Einigung mit Formel-1-Chef Bernie Ecclestone erzielt werden können, sagte Nürburgring-Sprecher Pietro Nuvoloni am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte bereits der Hockenheimring erklärt, wohl keinen Großen Preis von Deutschland ausrichten zu können.

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Niersbach zum Champions-League-Scheitern: Kein Ausruhen nach WM

Berlin (dpa) - DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sieht das Abschneiden der Bundesligisten in der Champions League als Beweis dafür, dass der WM-Titel kein Garant für den Erfolg im Club-Fußball ist. »Das bestätigt nur unsere These, die wir nach Rio ausgegeben haben: Es gibt kein Ausruhen, kein Zurücklehnen, kein Nachlassen«, sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bunds am Donnerstag in Berlin. »Wir müssen da dran bleiben, um die Spitze zu halten.«

FC Bayern ohne Wunschgegner - »Geht in jedem Spiel um alles«

München (dpa) - Der FC Bayern blickt als letzter verbliebener Fußball-Bundesligist der Auslosung der Viertelfinalpartien in der Champions League mit großer Spannung entgegen. Einen ausgewiesenen Wunschgegner haben die Münchner nicht. »Spätestens ab dem Viertelfinale geht es in jedem Spiel um alles. Deswegen ist es relativ egal, auf wen wir treffen«, sagte Weltmeister Mario Götze. Ein »Glückslos« sei der deutsche Rekordmeister für keinen, erklärte ein selbstbewusster Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. »Es ist kein Wunschkonzert. Man muss es nehmen, wie es kommt.«

Werder will Vertrag mit Sportchef Eichin verlängern

Bremen (dpa) - Fußball-Bundesligist Werder Bremen möchte langfristig mit Manager Thomas Eichin arbeiten. Deshalb will Aufsichtsratschef Marco Bode den bis 2016 laufenden Vertrag mit dem früheren Profi verlängern. »Wir sind zufrieden mit seiner Arbeit. Wir werden sicherlich in der nächsten Zeit Gespräche mit ihm über eine Verlängerung seines Vertrags führen«, sagte Bode der »Kreiszeitung« (Donnerstag). »Und wenn man miteinander spricht, kann es auch mal schnell zu einer Entscheidung kommen«, fügte Bode hinzu.

DFL-Geschäftsführer Rettig: Gewaltbereite Fans »sind Kriminelle«

Berlin (dpa) - Der scheidende Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), Andreas Rettig, hat gewaltbereite Fans scharf verurteilt. »Das sind Kriminelle«, sagte Rettig in einem Interview des Bayrischen Rundfunks, das am Wochenende ausgestrahlt wird. Der 51-Jährige nannte exemplarisch die Ausschreitungen beim Bundesligaspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln. Doch nicht nur dort kam es zuletzt zu Gewaltausbrüchen im Umfeld von Fußballspielen. Rettig nahm die organisierten Fangruppen in die Pflicht. »Wir wünschen uns öffentliche Bekenntnisse auch von Ultragruppen gegen Gewalt. Das vermissen wir«, erklärte er.

Skistar Vonn gewinnt nach Abfahrts- auch den Super-G-Weltcup

Méribel (dpa) - US-Skistar Lindsey Vonn hat nach der Abfahrtswertung auch den Disziplinweltcup im Super-G gewonnen. Die 30-Jährige entschied im französischen Méribel das letzte Speedrennen der WM-Saison für sich und holte die 19. Kristallkugel ihrer Karriere. Zweite sowohl im Rennen am Donnerstag als auch in der Super-G-Wertung wurde die Österreicherin Anna Fenninger. Im alpinen Gesamtweltcup baute die 25-Jährige ihre Führung damit wieder aus. Ihre hartnäckigste Verfolgerin, die Slowenin Tina Maze, liegt nach Platz drei in Méribel zwei Rennen vor dem Saisonende jetzt 32 Punkte hinter Fenninger.

Russlands Sportminister Mutko weist Forderung nach WM-Boykott zurück

Zürich (dpa) - Russlands Sportminister Witali Mutko hat Forderungen nach einem Boykott der Fußball-WM 2018 in seinem Land zurückgewiesen. »Die Sportgeschichte zeigt, dass Boykotte noch nie etwas bewirkt haben. Fragen Sie die Athleten, die Olympia 1980 in Moskau und 1984 in Los Angeles verpasst haben. Der Sport sollte jenseits der Politik stehen«, sagte Mutko am Donnerstag in Zürich. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte kürzlich wegen des Konflikts mit Russland als politisches Druckmittel einen WM-Entzug gefordert.

Löw plant für Länderspiele mit formschwachem Podolski

Berlin (dpa) - Bundestrainer Joachim Löw will den formschwachen Lukas Podolski für die nächsten Spiele der Fußball-Nationalmannschaft gegen Australien und Georgien nominieren. »Er hat immer noch unser Vertrauen und wir hoffen, die Tage bei uns geben ihm Aufwind und Kraft«, sagte Löw der »Bild«-Zeitung (Donnerstag). Weltmeister Podolski war im Winter vom FC Arsenal zu Inter Mailand gewechselt, steckt aber auch in Italien weiter tief in der Formkrise.