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Dortmund gegen Bremen im «Liga-total-Cup-Finale»

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Torschütze
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Hier kämpft Kuba (r) noch um den Ball - später konnte er sich als Torschütze auszeichnen. Foto: Angelika Warmuth Foto: dpa
Gute Laune
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Der Sieg Dortmunds sorgte bei Trainer Jürgen Klopp für gute Laune. Foto: Angelika Warmuth Foto: dpa
Neuzugang
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Dortmunds Neuzugang Marco Reus (r) durfte gegen Hamburg von Beginn an ran. Foto: Angelika Warmuth Foto: dpa
Härte
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Bremens Neuzugang Theodor Gebre Selassie (l) bekam gleich die Härte des Bundesligafußballs zu spüren. Foto: Angelika Warmuth Foto: dpa
Bayern München - Werder Bremen
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Nils Petersen (r) jubelt mit Clemens Fritz über seinen Treffer zum 1:0. Foto: Angelika Warmuth Foto: dpa
Torschütze
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Bayerns Neuzugang Xherdan Shaqiri (r) konnte den Treffer für das zwischenzeitliche 1:1 erzielen. Foto: Angelika Warmuth Foto: dpa

Hamburg (dpa) - Borussia Dortmund und Werder Bremen stehen sich im Endspiel des «Liga total Cups» am Sonntag (18.30 Uhr/Sat.1) gegenüber.


Der Fußball-Meister gewann am Samstag im Halbfinale mit 1:0 (0:0) gegen Gastgeber Hamburger SV durch ein Tor von Jakub Blaszczykowski (42. Minute). Bremen bezwang die Münchner mit 4:2 (2:2, 1:1) nach Elfmeterschießen. Bastian Schweinsteiger nach langer Verletzungspause und Franck Ribéry verwandelten ihre Elfmeter nicht.

Zuvor hatten der von den Bayern ausgeliehene Nils Petersen (6.) und Niclas Füllkrug (43.) in der regulären Spielzeit für Werder getroffen. Für den Rekordmeister waren Neuverpflichtung Xherdan Shaqiri (27.) und Toni Kroos (60.) erfolgreich.

Die Bayern deuteten zwar in den ersten 30 Minuten ihre spielerische Stärke in der Vorwärtsbewegung an, obwohl Ribéry und Schweinsteiger erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurden. Der Nationalspieler bestritt sein erstes Spiel nach dem EM-Aus der Deutschen. In der Feinabstimmung und im Abschluss haperte es aber.

Den in der Kritik stehenden Stürmer Mario Gomez, der nach 42 Minuten mit einer Verletzung ausgewechselt wurde, nahm vor der Partie Münchens Sportvorstand Matthias Sammer in Schutz. «Dass er öffentlich kritisiert wird, lassen wir nicht zu», sagte der frühere Dortmunder Meistertrainer dem TV-Sender Sat.1: «Der Präsident hat alle Rechte. So richtig hat uns das aber nicht gefallen.»

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte Gomez zuletzt kritisiert, der Stürmer sei «gut, aber nicht sehr gut. Wenn er sehr gut wäre, wären wir jetzt Champions-League-Sieger.» Trainer Jupp Heynckes hatte ob dieser Aussagen verärgert reagiert. Später relativierte Hoeneß seine Aussagen. Er wolle den Nationalstürmer nur anstacheln.

Drei Wochen vor dem Bundesligastart spielten Dortmund und der HSV das Kurzturnier mitten aus der Vorbereitung heraus, beide Teams hatten am Vormittag noch trainiert. HSV-Coach Thorsten Fink setzte von den drei Zugängen zunächst nur Stammschlussmann René Adler ein. Der ehemalige Leverkusener interpretiert seine Rolle anders als Ersatzkeeper Jaroslav Drobny, kommt oft aus dem Tor heraus und dirigiert lautstark seine Vorderleute.

Dortmunds Trainer Jürgen Klopp brachte den Gladbacher Königstransfer Marco Reus und den Ex-Stuttgarter Julian Schieber von Beginn an. Den schnellen Reus konnte der HSV nur mit vereinten Kräften bremsen: Schon nach vier Minuten mussten sich Jacopo Sala und Dennis Aogo in seine Laufbahn schmeißen, um einen frühen Rückstand zu verhindern.

Die Dortmunder hätten gegen einen in der Vorwärtsbewegung fehlerhaften HSV noch höher gewinnen müssen, Adler verhinderte dies mit guten Paraden. Einzig Aogo hatte mit einem Freistoß an den Pfosten (37.) eine Chance für die Hanseaten. «Ich habe gute Ansätze gesehen, aber ich erwarte, dass wir schneller umschalten und mehr auf das Tor schießen», sagte Fink.