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Die Zeit des Wartens ist vorbei

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Neue Liga, mehr Verantwortung: Die TVT-Nachwuchsspieler um Lukas Schwankner (am Ball) sollen in der Bayernliga frech und selbstbewusst aufspielen und somit die erfahrenen Stammkräfte entlasten.

Gut fünf Monate nach dem sensationellen Aufstieg ist es endlich soweit: Die Basketballer des TV Traunstein starten am morgigen Sonntag (17 Uhr) in das Abenteuer Bayernliga. Im ersten Spiel geht es für den amtierenden Bezirksoberliga-Meister zur Zweiten Mannschaft des SB DJK Rosenheim. Dabei will die Tadzic-Truppe den Schwung aus der Vorbereitung mitnehmen und nach Möglichkeit gleich die ersten Punkte einfahren. Bereits am heutigen Samstag bestreiten die Damen ihren Pflichtspielauftakt in der Bezirksliga. Die neugeschaffene MSG TV Traunstein/SV Saaldorf ist dabei beim TV Passau gefordert.


Nach einer ereignisreichen und langen Vorbereitungsphase stehen die TVT-Basketballer nun vor der ersten Bewährungsprobe. Seit Juni bereitet sich das Team in zahlreichen Trainingseinheiten akribisch auf die Bayernliga vor. Wenngleich die Generalprobe gegen den österreichischen Zweitligisten BBU Salzburg vor einer Woche misslang, wurden doch zwei der drei Testspiele siegreich gestaltet. Enes Tadzic, der seit dem Sommer die Geschicke der Herren I leitet, konnte zudem wichtige Erkenntnisse über seine neue Mannschaft gewinnen. Der Kader bleibt größtenteils unverändert, jedoch sollen vor allem die Nachwuchskräfte noch mehr Verantwortung übernehmen und somit die tragenden Säulen des Vorjahres, Topscorer Stefan Gruber sowie die wendigen Aufbauspieler Valentin Rausch und Thomas Weber, zunehmend entlasten. Unter dem Korb konnte mit Sebastian Foltys an Größe hinzugewonnen werden. Der 2,16-Meter-Center kehrte nach einjährigem USA-Aufenthalt zu seinem Ausbildungsverein zurück und soll eine wichtige Defensivrolle als Wurfblocker und Rebounder einnehmen.

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Erst vor wenigen Tagen konnte der TVT noch eine unerwartete Verpflichtung unter Dach und Fach bringen. Aus Mittelfranken stößt der 29-jährige Benedikt Aumeier zum Team. Den Regionalliga-erfahrenen Flügelspieler, der zuletzt als Trainer der Longhorns Herzogenaurach brillierte, hat es beruflich in den Chiemgau verschlagen.

Auch wenn er wegen zeitlicher Einschränkungen sicher nicht bei allen Spielen mitwirken wird können, hat seine hohe Spielintelligenz und kommunikative Art bereits zum jetzigen Zeitpunkt Spuren hinterlassen. »Für mich ist er eine Art verlängerter Arm«, schwärmt TVT-Coach Tadzic, »wir freuen uns sehr, dass Bene das Team erweitert.« SK

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