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Die neue Jennerbahn-Bergstation von Innen – Jungfernfahrt am 7. Juni

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Neue Bergstation der Jennerbahn am Königssee öffnet am 8. Juni
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Ab dem 8. Juni fahren die Gondeln der Jennerbahn bis auf 1800 Meter Seehöhe. Im Bild ist eine Kabine in der neuen Bergstation zu sehen. Foto: Kastner

Schönau am Königssee – Die Redaktion des Berchtesgadener Anzeigers durfte sich die neue Bergstation der Jennerbahn schon vor der offiziellen Einweihung von Innen ansehen und einen ersten Eindruck machen. Wir haben zahlreiche Fotos geschossen.

Am ersten Pfingstwochenende, also dem 8. und 9. Juni, wird die Bergstation nach rund zwei Jahren Bauzeit endlich ihre Pforten in 1800 Metern öffnen. Der Neubau der Bahn hat bisweilen über 50 Millionen Euro gekostet. Nachdem das Mittelstation-Restaurant »Halbzeit« bereits gut angenommen worden ist, folgt nun die mit Spannung erwartete Eröffnung der oberen Sektion.

Gespannt darf man darauf sein, was in der Bergstation kulinarisch geboten wird. Im Restaurant der Bergstation ist für bis zu 250 Personen Platz, im Hauptrestaurant finden 150 und in zwei Stuben je 50 gäste Platz. Ferner bietet die neue Bergstation 300 Terrassenplätze.

Fotos vom Rundgang durch die Bergstation:

Einen ausführlichen Bericht über unseren Besuch in der Bergstation lesen Sie am Samstag im Berchtesgadener Anzeiger.

Arbeiten noch nicht abgeschlossen

An den Außenanlagen wird allerdings noch bis in den Herbst weitergebaut. Die Baustraße zur Bergstation darf aufgrund der Birkhuhn-Balz bis in den Juni nicht benutzt werden, weshalb sich die Arbeiten verzögern.

Einen Tag zuvor, am 7. Juni, findet die Jungfernfahrt statt. Dort wird auch der neue Vorstand Franz Moderegger, der zuvor einer von drei Vorständen bei Hohenfried in Bayerisch Gmain war, erstmals öffentlich auftreten. Er tritt seinen Posten bei der Berchtesgadener Bergbahn AG zum 1. Juni an und wird die Nachfolge von Bürgermeister Hannes Rasp übernehmen, der die AG seit Dezember interimsmäßig leitet.

Etwa 60 Gondeln für je zehn Personen werden ab Pfingsten fortan bis zu 1600 Menschen in der Stunde auf den Jenner bringen. Die neue Bahn leistet damit mehr als drei Mal so viel wie die Vorgängerbahn. Sie ist barrierefrei und auch umweltfreundlicher als die alte Bahn, die 1953 erbaut worden war.

red/cw