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»Die Konkurrenz ist zu stark«

Schönau am Königssee – Stefan Raab kommt mit seiner Wok-WM am Samstag, 8. März, zum zweiten Mal an den Königssee. Mit dabei: Ein Fahrerfeld aus Promis – und solchen, die es werden möchten. Der »Berchtesgadener Anzeiger« hat sich im Vorfeld des Großereignisses mit den »Stars und Sternchen« unterhalten. Heute: Sven Hannawald, ehemaliger deutscher Skispringer mit Erfolgen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Bei der Vierschanzentournee 2002 gelang es ihm, aus allen vier Wettbewerben als Sieger hervorzugehen.

Auf den Skisprungschanzen der Welt war er einer der Besten. Heute fährt er professionell Rennwagen – und stürzt sich bei der Wok-WM am Königssee in den Eiskanal: Sven Hannawald. Foto: dpa

Die Wok-WM findet erneut in Schönau am Königssee statt. Wie gespannt sind Sie auf die Strecke, die ja erst zum zweiten Mal überhaupt mit Woks befahren wird?

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Sven Hannawald: Ich war auch schon vor zwei Jahren dabei, damals war ich im DDR-Wok unterwegs. Leider war der Ausgang beim Kreisel zweimal eine zu große Hürde für mich und mein Team. Das werden wir aber in diesem Jahr ändern.

Trainieren Sie im Vorfeld? Wie bereiten Sie sich auf die Wok-WM vor?

Hannawald: Ich trainiere nicht vorher. Ich versuche aber noch das eine oder andere Kilo zuzunehmen, da es bekanntlich der Hangabtriebskraft entgegenkommt.

Gibt es bestimmte Rituale, die Sie vor der Fahrt einhalten werden? Eventuell einen Glücksbringer?

Hannawald: Nein, gibt es nicht. Wir werden Vollgas geben. Das muss reichen.

Was erwarten Sie sich vom Wettbewerb? Ist die Chance realistisch, auf das Podium zu kommen?

Hannawald: Die Chance, aufs Podium zu kommen, ist da. Wir mussten aber vor zwei Jahren erfahren, dass man schnell im Nirgendwo landen kann, wenn man Fehler macht. Die Konkurrenz ist zu stark.

Neben der Wok-WM gibt es in Schönau am Königssee und den Nachbargemeinden viel zu sehen – etwa die Berge. Sind Ausflüge abseits der Kunsteisbahn geplant?

Hannawald: Nein. Der Fokus liegt voll auf der Weltmeisterschaft. Wir haben einen politischen Auftrag (lacht), den es zu erfüllen gilt. Kilian Pfeiffer