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Diana Amft: »Ich habe nie so gerne gelernt«

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Diana Amft
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Die Schauspielerin Diana Amft hat in der Schule nur das Nötigste getan. Foto: Stephanie Pilick Foto: dpa

Die TV-Komödie »Abi '97 - Gefühlt wie damals« erzählt von vier ehemaligen Klassenkameraden, denen viele Jahre später plötzlich das Abitur aberkannt wird.


Berlin (dpa) - Diana Amft (41) ist vielen Zuschauern durch ihre Rolle als als Dr. Margarete »Gretchen« Haase in der mehrfach ausgezeichneten Fernsehserie »Doctor’s Diary« (RTL) bekannt. Jetzt ist sie in der Komödie »Abi '97 - Gefühlt wie damals« (Dienstag, 20.15 Uhr auf Sat.1) zu sehen.

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Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur spricht sie über ihre Filmrolle, über ihre eigene Schulzeit und das Schreiben von Kinderbüchern.

Frage: Können Sie sich noch an Ihre eigenen Abschlussprüfungen an der Schule erinnern? Was war damals so los bei Ihnen?

Antwort: Für mich waren die letzten Klassenarbeiten des zweiten Halbjahres immer der Horror. Ich war so eine kleine »Saison-Arbeiterin«, habe nie so gerne gelernt, wobei es mir nicht sonderlich schwergefallen ist. Somit hatte ich in den Halbjahres-Zeugnissen meistens nicht so gute Noten, um ehrlich zu sein, sogar eher schlechte Noten. Wenn es dann aber ums Versetzungszeugnis ging, habe ich mir ausgerechnet, welche Noten ich erreichen sollte, um ein einigermaßen anständiges Zeugnis vorweisen zu können. Also habe ich für die letzten ein, zwei Arbeiten im jeweiligen Fach unglaublich viel gelernt. Jedenfalls nicht unbedingt zur Nachahmung zu empfehlen.

Frage: Ihre Figur der Lisa ist alleinerziehend und berufstätig. Warum ist eigentlich das Thema Mutter und Beruf immer noch eines?

Antwort: Ich denke, es wäre auch das gleiche Thema für einen alleinerziehenden Vater und Beruf. Lisa schafft es einfach, ihren anspruchsvollen Beruf sowie das Privatleben mit ihrer Tochter ganz gut zusammen unter einen Hut zu bringen - und das ist nicht immer ganz einfach. Frage: Was halten Sie überhaupt vom Begriff »starke Frau« - ist er gerechtfertigt oder eher ein Klischee?

Antwort: Da bin ich ja auch mal wieder für Gleichberechtigung. Es gibt ja auch starke Männer. (lacht)

Frage: Geht es mit »Der Bulle und das Landei« im Ersten weiter? Was sind denn Ihre nächsten TV-Pläne?

Antwort: Momentan wird keine Fortsetzung von »Der Bulle und das Landei« angedacht. Es waren insgesamt sechs wunderschöne Filme, und bei einer Fortsetzung wäre ich selbstverständlich wieder mit viel Freude dabei. Mein nächstes Projekt ist eine ganz interessante Rolle in dem Kinoprojekt »Der Junge muss mal an die frische Luft« - der Bestseller-Verfilmung von Hape Kerkeling unter der Regie von Caroline Link. Zudem schreibe ich zurzeit sehr viel. Frage: Sie schreiben erfolgreiche Kinderbücher. Wie hat Sie das verändert, und was bedeutet Ihnen das Schreiben?

Antwort: Ich liebe diesen Bereich. Es hat mich unglaublich geerdet. Meine größten Kritiker in diesem Bereich sind Kinder, sie sind so ehrlich und unverstellt, und es macht einfach nur wahnsinnig viel Spaß. Derzeit arbeite ich mit sehr viel Freude am siebenten Band der »Kleinen Spinne Widerlich.

ZUR PERSON: Diana Amft (41) wurde am 7. November 1975 in Gütersloh geboren. Sie wurde durch die Rolle der Inken in dem Film »Mädchen, Mädchen« (2001) und der Fortsetzung »Mädchen, Mädchen 2 - Loft oder Liebe« (2004) bekannt. Seit 2010 ist sie in der ARD-Reihe »Der Bulle und das Landei« mit Uwe Ochsenknecht zu sehen, von 2008 - 2011 lief »Doctor's Diary« (RTL), 2014 spielte sie die Hauptrolle in der RTL-Serie »Josephine Klick - Allein unter Cops«. In der Neuverfilmung des Singspiels »Im weißen Rössl - Wehe Du singst!« (2013) spielte und sang sie die Ottilie Giesecke. Sie ist auch als Autorin der Kinderbuchreihe »Die kleine Spinne Widerlich« (seit 2011) erfolgreich. Diana Amft lebt in Berlin.

Website von Diana Amft