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DFB-Frauen mit glanzlosem Sieg: 1:0 gegen Tschechien

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Die deutschen Spielerinnen feiern den Treffer zum 1:0 gegen Tschechien. Foto: Sebastian Kahnert Foto: dpa
Ballbesitz
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Svenja Huth (r) kann sich im Angriff gegen Tschechiens Tereza Krejcirikova (l) und Katerina Svitkova durchsetzen. Foto: Sebastian Kahnert Foto: dpa
Torjubel
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Svenja Huth (l) und Dzsenifer Marozsan jubeln nach dem 1:0, einem Eigentor der Tschechin Bartonova. Foto: Sebastian Kahnert Foto: dpa
Eigentor
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Tschechiens Torfrau Barbora Votikova kann das Eigentor nicht verhindern. Foto: Sebastian Kahnert Foto: dpa

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Die Auswahl von Steffi Jones ist in der WM-Qualifikation weiterhin erfolgreich. Beim 1:0 gegen Tschechien hatte das Team aber große Mühe und profitierte von einem Eigentor.


Ústí nad Labem (dpa) - Den deutschen Fußballerinnen ist der Start in die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2019 geglückt. Dem Team des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gelang im Auswärtsspiel gegen Tschechien ein glanzloser 1:0 (0:0)-Sieg. 

Die DFB-Frauen übernahmen mit dem zweiten Sieg im zweiten Match den ersten Platz der Gruppe 5. Im Mestsky Stadion in Ústí nad Labem profitierte die Auswahl von Bundestrainerin Steffi Jones von einem Eigentor der Tschechin Eva Bartonova (51. Minute) zum Endstand.

Rund sieben Wochen nach dem verpassten Einzug ins Halbfinale bei der EM in den Niederlanden war Jones trotz des Erfolg in Tschechien nicht zufrieden. «Wir haben gefightet, es war ein Kampfsieg, aber für unseren Anspruch ist das zu wenig», meinte die Bundestrainerin. Insbesondere in der Offensive sah sie einige Kritikpunkte: «Wir haben zu viel mit hohen Bällen gespielt, die Präzision hat gefehlt. So ein Spiel müssen wir souveräner nach Hause bringen.»

Bereits am Samstag war zum Auftakt der WM-Qualifikation ein 6:0-Erfolg gegen Slowenien gelungen. In Tschechien konnte eine beeindruckende Serie ausgebaut werden. In der WM-Qualifikation holten die deutschen Frauen ihren 26. Sieg nacheinander. «Das Wichtigste sind die drei Punkte, mit denen wir nach Hause fahren. Die Tschechinnen haben ihren Bus teilweise vor dem eigenen Tor geparkt», erklärte Mittelfeldspielerin Simone Laudehr.

In Tschechien vertraute Jones zunächst den Spielerinnen, die schon in Ingolstadt gegen Slowenien überzeugen konnten. Ihre Startelf baute die Trainerin nur auf einer Position notgedrungen um. Im Tor bestritt Laura Benkarth vom SC Freiburg ihren siebten Länderspiel-Einsatz. EM-Keeperin Almuth Schult stand nach einer im Match gegen Slowenien erlittenen Fußverletzung nicht zur Verfügung.

Die deutsche Elf offenbarte zu Beginn Defizite im Spielaufbau, agierte nachlässig und leistete sich im Mittelfeld einige Fehlpässe. Die Tschechinnen gingen unter der Regie ihres Trainer Karel Rada beherzt in die Zweikämpfe, ließen die Ballverluste der Gäste aber ungenutzt.

Erst nach einer halben Stunde trat die Jones-Elf etwas agiler auf und erarbeitete sich Torchancen. Schüsse von Tabea Kemme (33./38.) strichen jedoch ebenso am Tor vorbei wie der Kopfball von Simone Laudehr (36.). Die tschechische Torfrau Barbora Votikova parierte vor der Pause gegen Dzsenifer Maroszan (40.) und Carolin Simon (41.).

Im zweiten Abschnitt erhöhte das deutsche Team den Druck und hatte Glück. Eine Flanke von Kemme leitete die tschechische Abwehrspielerin Bartonova unbedrängt ins eigene Tor. In der Folge erspielte sich Tschechien die beste Torchance. Benkarth vereitelte gegen Tereza Kozarova (81.) aber den möglichen Ausgleich.

Ihr nächstes Spiel bestreiten die Deutschen am 20. Oktober (16.00 Uhr) in Wiesbaden gegen Island, am 24. Oktober (16.10 Uhr) kommt die Auswahl der Färöer als weiterer Gruppengegner nach Großaspach. Die Gruppenersten qualifizieren sich direkt für das Titelturnier in Frankreich. Die vier besten Gruppenzweiten ermitteln zudem in Playoff-Spielen einen weiteren WM-Teilnehmer.

Spielplan und Tabelle WM-Qualifikation

DFB-Kader

Interview Simone Laudehr auf DFB-Homepage