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Devisen: Euro bewegt sich im New Yorker Handel seitwärts - Unter 1,23 US-Dollar

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> hat sich am Mittwoch im New Yorker Handel in einem engen Korridor seitwärts bewegt. Zuvor war die europäische Gemeinschaftswährung spürbar unter Druck geraten und unter 1,23 US-Dollar gefallen. Nach einem Tagestief bei 1,2266 Dollar hatte sich der Kurs aber wieder etwas erholt. In den USA wurde der Euro zuletzt mit 1,2288 US-Dollar gehandelt, Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,2276 (Dienstag: 1,2352) Dollar festgesetzt.

Händler hatten den Wertverfall vor allem mit technischen Faktoren in einem dünnen Handel begründet. Auch wurden Marktgerüchten als Belastungsfaktor genannt, wonach die Schweizerische Nationalbank (SNB) sich in großem Stil von Euro-Reserven getrennt habe. Die SNB wolle stärker Schwedische Kronen und Britische Pfund kaufen. Zudem waren in den USA Konjunkturdaten veröffentlicht worden, die jedoch keine klare Richtung vorgaben. Es handelte es sich ohnehin um Zahlen aus der sogenannten zweiten Reihe, die am Markt für gewöhnlich nicht so starke Beachtung finden. So war der Empire-State-Index, der die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe der Region New York misst, auf den tiefsten Stand seit elf Monaten gefallen. Leicht positiv hatte dagegen die Industrieproduktion mit einem etwas stärker als erwarteten Juli-Anstieg um 0,6 Prozent überrascht.

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