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Désirée Nosbusch: Endlich im Club der Schauspieler

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Désirée Nosbusch
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«Bad Banks» hat für Désirée Nosbusch viele Türen geöffnet. Foto: Daniel Reinhardt/dpa Foto: dpa

Désirée Nosbusch hat jahrelang darum gekämpft, als Schauspielerin akzeptiert zu werden. Dann kam die Serie »Bad Banks«, die alles verändert hat.


Berlin/Hamburg (dpa) - Désirée Nosbusch (54, »Bad Banks«) sieht sich nach 42 Jahren im Unterhaltungsgeschäft endlich auch als seriöse Schauspielerin gewürdigt.

»Ich glaube, ich bin jetzt im Club aufgenommen«, sagte die Luxemburgerin der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg, »das merke ich allein schon an den Angeboten, die seit einiger Zeit kommen. Es ist ein schönes Gefühl.« Allzulange habe man in ihr nur den ehemaligen Kinderstar und die Moderatorin gesehen.

Den Durchbruch brachte Nosbusch die vielfach ausgezeichnete deutsch-luxemburgische Serie »Bad Banks« (Regie: Christian Schwochow, 2018 im ZDF). Im Frühjahr wurde sie für ihren Part als Investmentbankerin Leblanc als »Beste Darstellerin« mit dem renommierten Grimme-Preis geehrt.

Eine jahrelange Durststrecke davor habe sie genutzt, um in ihrer Heimatstadt Luxemburg Theater zu spielen, erklärte Nosbusch. Dabei habe sie sich künstlerisch weiterentwickeln können.

Die Schauspielerin wird Ende Oktober in der Hauptrolle einer Polizeipsychologin in zwei Filmen der neuen Reihe »Der Irland-Krimi« im Ersten zu sehen sein.

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Desirée Nosbusch