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Der Winter kommt: Sport-Marathon im Fernsehzimmer

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Felix Neureuther
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Wird Ski alpin in den Wintersport-Übertragungen der ARD als Experte begleiten: Felix Neureuther. Foto: Lisa Hinder/ARD/BR/dpa Foto: dpa
Laura Dahlmeier
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Laura Dahlmeier wird bei ausgewählten Biathlon-Übertragungen ihren Blick auf das Geschehen werfen. Foto: Peter Kneffel/dpa Foto: dpa

Berlin (dpa) - Die deutschen Sportfans lieben den Wintersport. Zumindest schauen regelmäßig Millionen Menschen zu, wenn ARD, ZDF und Eurosport stundenlang übertragen.


»Das Zuschauerinteresse an der Vielfalt des Wintersports ist seit Jahren ungebrochen«, heißt es beim ZDF vor dem Auftakt der langen Liveübertragungen an diesem Wochenende.

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Wie viel zeigen ARD und ZDF?

Rund 500 Stunden Live-Berichterstattung bieten die beiden öffentlich-rechtlichen TV-Sender. Im Wechsel senden das Erste und das Zweite an 18 Wochenenden samstags und sonntags vom Vormittag bis in den frühen Abend. Biathlon oder Ski alpin übertragen sie auch schon eher. Kurzfristig wird auch die bisherige Berichterstattung aus der Deutschen Eishockey Liga erweitert. Nach einer Mitteilung der DEL werden vom kommenden Samstagvormittag an Zusammenfassungen ausgewählter Freitagsspiele gezeigt.

Auf welchen Kanälen gibt es Wintersport?

Der Großteil der Berichterstattung läuft im klassischen Fernsehen, zusammen rund 360 Stunden. Das ist »in vergleichbarem Umfang wie im Vorjahr«, erklärte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky. »Insgesamt haben wir ein sehr viel umfangreicheres Livestream-Angebot als in der vergangenen Saison«, erklärte er. Rund 100 Stunden werden bei der ARD in dieser Saison im Internet gezeigt, beim ZDF sind es 28.

Wie viele Menschen schauen zu?

Wintersport garantiert fast immer ein Millionen-Publikum, in der Spitze fast so viele Zuschauer wie ein ARD-»Tatort«. 7,46 Millionen Zuschauer war der Topwert im vergangenen Jahr. Die Übertragungen der »vergangenen Saisons erreichten jeweils hervorragende Marktanteile«, heißt es beim ZDF. Diese Prozentwerte sind für die TV-Sender besonders wichtig.

Welche Disziplinen sind am beliebtesten?

Biathlon ist der Winter-Liebling der Zuschauer. Durchschnittlich schauten vergangene Saison mehr als 3,7 Millionen Menschen zu und sorgten regelmäßig für Marktanteile von über 20 Prozent. Auch Skispringen ist beliebt, besonders bei der Vierschanzentournee: Im Schnitt sitzen drei Millionen vor dem Fernseher.

Welche Wintersport-Disziplin ist am unbeliebtesten?

Nicht alle Sportarten sind Quoten-Hits. Vor allem Eisschnelllauf und Eiskunstlauf sind in der Zuschauergunst gesunken. Die schwächste Quoten haben die Skeleton-Übertragungen.

Wo gibt es noch mehr Wintersport?

Eurosport zeigt auf seinen Plattformen und Kanälen in dieser Saison über 1000 Stunden Wintersport: von Biathlon, Skispringen, Ski alpin über Langlauf, Nordische Kombination und Rennrodeln bis hin zu Ski Freestyle und Snowboard.

Welche Experten sind im Einsatz?

ARD und ZDF haben sich prominent verstärkt. Das Erste verpflichtete Felix Neureuther (Ski alpin), das ZDF Laura Dahlmeier (Biathlon). Weiterhin im ARD-Einsatz sind Dieter Thoma (Skispringen), Kati Wilhelm und Magdalena Neuner (beide Biathlon). Das ZDF setzt zudem auf Toni Innauer (Skispringen), Marco Büchel (Ski alpin) und Sven Fischer (Biathlon). Die prominentesten Eurosport-Experten sind Sven Hannawald und Martin Schmitt (Skispringen) sowie Jochen Behle (Skilanglauf) und Frank Wörndl (Ski alpin).

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