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Der Winter hat Deutschland weiter im Griff

Offenbach (dpa) - Der Winter hat Deutschland in eine weiße Schneedecke gehüllt - die in den nächsten Tagen auch erhalten bleibt. «Es ist kalt genug dafür, dass der Schnee liegen bleibt», sagte Tanja Dressel vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Montag in Offenbach.

Frostiges Wetter
Frostig und winterlich zeigt sich ein metallener Hirsch im thüringischen Sonneberg: Minusgrade und teils eisiger Wind bestimmen das Wetter auch in den kommenden Tagen. Foto: Stefan Thomas Foto: dpa

«Es ist fast überall etwas runter gekommen», so die Meteorologin. «Nur Mecklenburg-Vorpommern ist außen vor, und der übrige Norden bloß weiß gepudert.» Mit Neuschnee ist in den nächsten Tagen aber in der gesamten Republik kaum noch zu rechnen.

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Maximal ein bis zwei Zentimeter Neuschnee sagen die Wetterfachleute voraus. Oft fällt der Schnee als Griesel. Mit Glatteisregen wie am Wochenende müsse trotz Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts nicht mehr gerechnet werden. Wintersportfreunde könnten sich so richtig über gespurte Langlaufloipen und gute Verhältnisse an den Abfahrts- und Rodelhängen freuen.

Mit 17 Zentimetern Neuschnee wurde an der nordbayrischen Station Sandberg am Montag besonders viel gemessen. Die Station Frankenau in Nordhessen meldete satte 16 Zentimeter, auf der Wasserkuppe registrierten die Wetterfachleute 12 Zentimeter, auf dem Kahlen Asten 11 Zentimeter.

Verantwortlich für die Wetterlage sind Hoch «Camelia» über Skandinavien und Tief «Gong» über Norditalien. Sie lenken gemeinsam kalte Festlandsluft nach Deutschland. Die Temperaturen bleiben in den nächsten Tagen tagsüber unterhalb des Gefrierpunkts und sinken bei klarem Himmel bis auf minus zehn Grad.

DWD