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Der TuS Traunreut will endlich den ersten Saisonsieg einfahren

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Patrick Wundersamer vom TuS Traunreut (rechts, hier im Duell mit dem Reischacher Stefan Auerhammer) möchte mit seiner Mannschaft am vierten Spieltag der Fußball- Kreisliga 2 endlich dreifach punkten. (Foto: Zucker)

Gut Lachen haben momentan in der Fußball-Kreisliga 2 zwei Teams: der TSV Peterskirchen und die SG Schönau. Der Ex-Bezirksligist vom Königssee erwartet am morgigen Samstag ab 15 Uhr den Spitzenreiter Peterskirchen zum Top-Spiel der sechsten Runde. Die TSV-Elf von Coach Daniel Winklmaier hat 13 Punkte gesammelt, nur einen Zähler weniger haben die Gastgeber geholt, die mit vier Siegen in Folge und satten 17:4 Toren Selbstbewusstsein getankt haben. In den letzten drei Partien blieb zudem der Kasten von SG-Torhüter Christian Thurner komplett sauber.


Dass dies bei den jüngsten Gegnern nicht der Fall war, dafür sorgten unter anderem Raphael Handke und Daniel Maier, die bereits je viermal in den fünf Partien erfolgreich waren. Doch mit Markus Schauberger haben aber auch die Gäste aus Peterskirchen einen fünfmaligen Knipser in ihren Reihen. Übrigens: Das letzte Kreisliga-Aufeinandertreffen der beiden Teams am Königssee entschieden die Schönauer am 24. September 2016 mit 1:0 für sich.

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TSV Siegsdorf ist der heimliche Tabellenführer

Gemeinsam mit dem TSV Peterskirchen marschiert aktuell der TSV Siegsdorf vorneweg. Die Elf von Franz Huber ist sogar heimlicher Tabellenführer, denn bei ebenfalls 13 Zählern haben die Siegsdorfer ein Spiel weniger absolviert als der Erste. Erwartungsgemäß gut eingeschlagen hat beim TSV Siegsdorf Neuzugang Stefan Mauerkirchner, der vom SBC Traunstein kam und bis dato mit seinen sechs Saisontoren in fünf Spielen die Hälfte der Siegsdorfer Treffer erzielte. Somit kommt es am morgigen Samstag ab 15 Uhr auf dem Siegsdorfer Rasen zum Duell zweier Torjäger. Denn wenn der TSV Altenmarkt zu Gast ist, steht zugleich der Liga-Torschützenkönig der Vorsaison auf dem Rasen: Sebastian Leitmeier, der auch in dieser Spielzeit in vier Spielen schon dreimal traf. Allerdings haben seine drei Treffer noch nicht dazu beitragen können, dass der TSV dreifach punktete.

Mit einem Zähler findet sich die Elf der Trainer Leitmeier und Michael Lissek im Keller der Liga wieder (drei Niederlagen/ein Remis). Klar also: Morgen in Siegsdorf soll gepunktet werden, selbst wenn die Favoritenrolle klar beim Gastgeber liegt.

Zwei bis dato noch sieglose Teams stehen sich am morgigen Samstag auf der Traunreuter Sportanlage gegenüber: Der TuS empfängt Schlusslicht BSC Surheim. Die Gäste um Coach Hubert Berger blicken auf einen katastrophalen Saisonstart mit 1:18 Toren bei vier Niederlagen am Stück. Klar also: TuS-Teamchef Harry Mayer will mit seinen Jungs morgen nach zwei Remis und einer Niederlage den ersten Dreier dieser Spielzeit eintüten. Zuletzt holten die Traunreuter beim Bezirksliga-Absteiger in Reischach ein 2:2, während der BSC Surheim vor eigenem Publikum der Töginger Landesliga-Reserve mit 0:7 unterlag. Wie auch immer, beide Teams stehen sich morgen mit dem gleichen Ziel gegenüber: den ersten Dreier 2019/20 landen.

Jener FC Töging II, der jüngst dem BSC Surheim so imposant die Grenzen aufgezeigt hat, empfängt morgen um 16.30 Uhr den SV Kay, der bislang immerhin drei Saisonsiege landen konnte, am Wasserschloss. Und bei den Dreiern gegen Tüßling, Piding und zuletzt Hammerau blieb sich die Elf von Alexander Götzinger vom Ergebnis her konsequent treu: dreimal 3:0. Ob es morgen mit dem vierten »Dreier-Dreier« klappt ist freilich fraglich, denn der FC Töging II hat sich nicht erst gegen Surheim warmgeschossen, sondern auch die Woche zuvor den FC Hammerau mit 4:1 abgefertigt. Eine Partie auf Augenhöhe ist also zu erwarten.

Die SG Tüßling/Teising, die durch Spielverlegungen und ein regulär spielfreies Wochenende im August nur ein schmales Programm absolvierte, steht vor stressigen Wochen, denn im September stehen für die Truppe von Trainer Andy March sechs Partien auf dem Fahrplan. »Jetzt geht die Saison für uns erst richtig los«, freut sich March. Den Auftakt der Spielserie macht am Sonntag die Heimpartie gegen den TSV Waging, der in der letzten Saison nur denkbar knapp (in der Relegation) den Aufstieg in die Bezirksliga verpasst hatte und auch diesmal wieder ganz weit vorn erwartet wird.

March warnt: »Das ist ein Top-Team«

»Das ist ein Top-Team, da brauchen wir eine ganz andere Leistung wie zuletzt gegen Peterskirchen«, stellt March klar. Am Ende stand zwar ein 2:1-Sieg zu Buche, dennoch war der Trainer mit der Einstellung seiner Truppe unzufrieden. »Jeder muss sich da steigern, sonst holen wir gegen Waging nichts«, fordert der Übungsleiter, der am Sonntag nahezu aus dem Vollen schöpfen kann. Besonders froh ist er, dass er zum ersten Mal in dieser Runde Andreas Bernard aufbieten kann, den er zu den spielerisch besten Stürmern der Kreisliga zählt.

Bereits am heutigen Freitag geht es für den FC Hammerau auf eigenem Rasen um die ersten Punkte. Ab 18.30 Uhr ist der SV Mehring zu Gast. Der Kreisklasse-3-Meister startete mit zwei Siegen, darunter das 3:2 gegen Piding, verlor dann zwei Partien, eine davon mit 0:4 am Königssee, konnte zuletzt aber wieder ein Ausrufezeichen setzen und den favorisierten Siegsdorfern beim Heim-1:1 die ersten Punkte abnehmen. Die Hammerauer legten hingegen einen kompletten Fehlstart hin. Schon vor dem jüngsten 0:3 in Kay stand der schlechteste Saisonauftakt in der Kreis- und Bezirksliga seit dem Aufstieg aus der Kreisklasse nach der Saison 2004/05 fest.

Beim SV Mehring muss übrigens Spielertrainer Waldemar Beitow passen, der sich eine Zerrung zugezogen hat. Beitow zeigt sich mit der Bilanz der ersten Spiele zufrieden und lobt sein junges Team für das hohe Engagement. »Aber wir müssen jetzt gegen Hammerau unbedingt nachlegen und einen Dreier einfahren, um nicht hinten rein zu rutschen«, fordert er seine Schützlinge.

Mit acht Punkten aus vier Spielen kann man gut leben beim TSV Reischach. »Wir sind noch ungeschlagen, das soll erst mal so bleiben«, sagt Willi Gross, der sportliche Leiter des Holzlandvereins vor dem heutigen Auswärtsspiel gegen den SC Inzell (Anpfiff 19.30 Uhr).

Wie schon letzte Woche wird wohl auch diesmal Christoph Vilsmaier pausieren müssen (Zerrung), außerdem ist heute mit Bastian Berger ausgerechnet der Spieler privat verhindert, der die letzten vier Treffer für den TSV erzielt hat. Gross warnt vor dem SC Inzell, denn gerade zuhause sind die Kicker aus dem Süden des Landkreises Traunstein traditionell nur schwer zu knacken. In der letzten Saison hat Inzell nur zweimal im Ludwig-Schwabl-Sportpark verloren. sts