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Der Duft von frisch gebackenem Steinofenbrot

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Die Musikkapelle Bischofswiesen unter der Leitung von Kapellmeister Florian Lindner umrahmte das Fest musikalisch.
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Sepp Stangassinger mit seinen fertigen reschen Brotlaiben vor dem Backofen.
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Die Gäste genossen die besonderen Schmankerln, wie das frisch gebackene Steinofenbrot.
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Sie verwöhnten die Gäste beim Backhausfest in Bischofswiesen (v.l. stehend): Dr. Werner Vietze, Thomas Resch, Renate Stangassinger, Sepp Stangassinger, Leoni Renoth, Anneliese Hinterbrandner, Ecatharina Butuaru, Lydia Pletzer und Wilfied Kuder, vorne kniend Franz Punz. (Fotos: Bernhard Stanggassinger)
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Der Ortsverein veranstaltete auch einen Flohmarkt.

Bischofswiesen – Ein Backhausfest hat die Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Bischofswiesen-Berchtesgaden unter der Leitung ihres Vorsitzenden Dr. Werner Vietze am Samstag am Rathaus in Bischofswiesen veranstaltet.


Die Arbeiterwohlfahrt feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Dem Anlass gerecht hat Dr. Vietze an einem Stand der Arbeiterwohlfahrt in Bischofswiesen ein Bild der Gründerin Marie Juhacz mit der Aufschrift »Kämpfen für Vielfalt. Seit 1919 – Wir machen weiter« aufgehängt.

Zunächst drehte sich alles um die Kunst des Brotbackens. Sepp Stangassinger ist Spezialist und gab genaue Anweisungen an mehrere Helfer. Der Backofen stammt aus dem Hause Christl Kurz und wurde von italienischen Spezialisten mit ausgesuchten alten Materialien gebaut. Nachdem der Ofen eine Zeit lang aufgeheizt hatte, räumte Stangassinger die Asche heraus und kontrollierte die Temperatur. 270 Grad Celsius maß er, jedoch war dies noch zu viel. »240 bis 250 Grad müssen es sein«, sagte Sepp Stangassinger. Als diese Temperatur erreicht war, begann man den Backvorgang.

Viele Zuschauer drängten sich um den Ofen und immer wieder tauchte die Frage auf: »Kann ich einen Brotwecken kaufen?« »Heit ned«, war vom Sepp zu hören, denn an diesem Tag wurde das ganze Brot für die Bewirtung im Bierzelt benötigt. In verschiedenen Variationen wurden die Brote belegt. Ein frisch gebackenes Brot, belegt mit einem Räucherfisch der Fischzucht Resch, verziert mit frischem Kren, und dazu eine Weinspezialität aus Wölbling – das ließ die Genießerherzen höher schlagen.

Wer es deftig bayerisch wollte, trank ein Berchtesgadener Helles und verköstigte sich mit Grillspezialitäten vom Punz Franzi. Der Genuss der kulinarischen Köstlichkeiten wurde verschönert durch die Klänge der Musikkapelle Bischofswiesen. Für Abwechslung sorgte auch ein kleiner Flohmarkt, Dies alles gab es nah beieinander, Backofen, Bierzelt und Stände. Das Fest war gemütlich, unterhaltsam und zünftig. Bernhard Stanggassinger