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Rund 130 Aussteller bei den Rosentagen in den beiden Stadtparks – Umfangreiches Rahmenprogramm

Der Duft der Rosen lockt ab Freitag nach Traunstein

Traunstein – Jetzt kann den Veranstaltern nur noch das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen: Für die achten Traunsteiner Rosentage (Freitag bis Sonntag) haben die ersten Aufbauarbeiten begonnen, bis Freitag werden in den beiden Stadtparks rund 130 Aussteller ihre Stände aufgebaut haben. Um 12 Uhr öffnen sich dann am Freitag die Tore zu dieser Gartenschau, eine der größten in Südostbayern.

Rund 130 Aussteller locken bei den Traunsteiner Rosentagen wieder zahlreiche Besucher in die beiden Stadtparks.

Die Traunsteiner Rosentage sind am Freitag von 12 bis 20 Uhr geöffnet, am Samstag von 10 bis maximal 23 Uhr (wetterabhängig) und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Letzter Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Ausstellungsende.

Zu der Gartenschau gibt es wieder ein großes Rahmenprogramm. So findet zeitgleich im Kulturzentrum eine Hochzeitsausstellung statt, auf der großen Bühne im Zentrum des Ausstellungsgeländes gibt es verschiedene künstlerische und musikalische Darbietungen, am Samstag und Sonntag werden rund 30 »Hoheiten« erwartet – Produktköniginnen aus Deutschland, Österreich und Südtirol kommen auf Einladung der Traunsteiner Rosenkönigin Alica I. und erfüllen gerne Autogramm- und Fotowünsche. Der »königliche Einzug« auf das Veranstaltungsgelände unter Begleitung des Veitsgroma Fanfarenzugs, ist für Samstag gegen 14 Uhr vorgesehen; im Anschluss an einem Empfang im Rathaus. Am Sonntag ist in Traunstein auch wieder verkaufsoffener Rosensonntag, außerdem gibt es auf der Maxstraße wieder die »Blaulichtmeile«: hier stellen sich von 10.30 bis 17 Uhr verschiedene Rettungsorganisationen vor. Ab 12 Uhr öffnen viele Traunsteiner Geschäfte, sodass man einen Besuch der Rosentage und der »Blaulichtmeile« mit einem Einkaufsbummel durch die Stadt verbinden kann. Darüber hinaus gibt es am Sonntag kostenlose Stadtrundfahrten mit der Rosentagekutsche; Abfahrt ist bei Kasse 1.

Kostenloser Bustransfer vom Festplatz

Bewährt hat sich in den letzten Jahren das Park-Konzept bei den Rosentagen. Verschiedene Großparkplätze sind ausgeschildert, vom Parkplatz bei der Chiemgauhalle (Festplatz) gibt es wieder einen kostenlosen Bustransfer zum Ausstellungsgelände. Etwa im Zehn-Minuten-Takt pendeln mehrere Kleinbusse während der Öffnungszeiten der Rosentage zwischen Festplatz und Ausstellungsgelände. Von den Parkplätzen am Karl-Theodor-Platz, in der Rathaus-Tiefgarage und am Bahnhof ist aus das Ausstellungsgelände zu Fuß schnell und bequem erreichbar.

Veranstalter der Traunsteiner Rosentage sind die Werbegemeinschaft Traunstein, das Stadtmarketing Traunstein sowie die Stadt. Wobei die Werbegemeinschaft mit ihrer Tochtergesellschaft »Traunstein erleben« federführend bei der Organisation und bei der Auswahl der Aussteller ist. Der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Thomas Miller, hofft auf einen ähnlichen Zuspruch wie in den letzten Jahren, als jeweils rund 20 000 Besucher gezählt wurden. »Wenn man bedenkt, welcher Arbeitsaufwand hinter einer solchen Großveranstaltung steckt, nicht nur im Vorfeld, sondern auch während der Ausstellungstage, dann wäre es mehr als schade, wenn das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen würde.« Immerhin arbeiten über 60 Helfer – zum Teil ehrenamtlich – mit, um die Rosentage zum Erfolg zu machen. Großes Lob gibt es in diesem Zusammenhang von Miller für die vielen freiwilligen Helfer, die sich jedes Jahr erneut zur Verfügung stellen: »Ohne sie wäre diese Großveranstaltung nicht möglich!« Auch die Unterstützung seitens der Stadt hebt der Werbegemeinschaftsvorsitzende hervor: »Wo und wann immer Hilfe gebraucht wird, der Bauhof ist stets zur Stelle.«

Welchen Bekanntheitsgrad – und damit auch Werbeeffekt für Traunstein und die Region – die Traunsteiner Rosentage haben, zeigt nicht zuletzt ein Blick auf die Ausstellung im vergangenen Jahr. Damals kamen Reisegruppen per Bus bis aus der Steiermark.

Dass die Traunsteiner Rosentage auch in ihrer achten Auflage ihrem guten Ruf gerecht werden, davon sind Thomas Miller und Stadtmarketing-Geschäftsführer Jürgen Pieperhoff überzeugt. Miller betont: »Wir haben bei der Auswahl der Aussteller sehr viel Wert auf Qualität gelegt, das Thema Garten stand immer im Vordergrund. Dabei hatten wir die Qual der Wahl, denn weit mehr Interessenten als letztlich zugelassen wurden, hatten sich beworben. Unser Konzept, dass Gartenbetriebe absoluten Vorrang haben und erst dann andere Aussteller zum Zug kommen, hat sich in den letzten Jahren bewährt und daran haben wir auch heuer festgehalten.«

Familienfreundliche Eintrittspreise

Jürgen Pieperhoff ergänzt: »Das sehr hohe Niveau der Aussteller und das besondere Ambiente in den Stadtparks machen die Traunsteiner Rosentage zu einer ganz besonderen Ausstellung. Mit diesen Rosentagen haben wir eine Veranstaltung mitten im Herzen unserer Stadt, die sich vor so etablierten Gartentagen wie in Bad Tölz oder in Tüßling nicht zu verstecken braucht.« Pieperhoff verweist auch auf die familienfreundlichen Eintrittspreise: Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt, Erwachsene zahlen 4 Euro. Am Eröffnungstag gibt es für Senioren ab 65 Jahre verbilligten Eintritt (3 Euro). »Bei anderen Gartenschauen sind die Eintrittspreise teilweise doppelt so hoch. Wir sind jedoch nicht auf Gewinn ausgerichtet, sondern wollen lediglich kostendeckend arbeiten. Das funktioniert nur dank unserer vielen Helfer, die mit ihrem Einsatz mit dazu beitragen, dass wir derart günstige Eintrittspreise anbieten können«, betont der Stadtmarketing-Geschäftsführer. m