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Der Außenminister ist viel unterwegs

Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel reist viel ins Ausland. Bringt er seinen drei Töchtern dann etwas mit? Und sagt er ihnen, wenn es in fremden Ländern auch mal gefährlich wird?

Arbeiten, wo es schwierig ist
Sigmar Gabriel ist Außenminister von Deutschland. Er reist dehalb häufig in andere Länder. Foto: Michael Kappeler/dpa Foto: dpa

Der Politiker Sigmar Gabriel ist oft auf Reisen. Denn er ist der Außenminister von Deutschland. Deshalb fährt er oft in andere Länder, um dort mit Politikern zu reden. Gemeinsam versuchen sie zum Beispiel, Kriege zu beenden oder Abmachungen zwischen den Ländern zu vereinbaren. Uns hat Sigmar Gabriel erzählt, was seine fünfjährige Tochter Marie zu seiner Arbeit sagt.

Als Außenminister reisen Sie manchmal auch in gefährliche Länder. Zum Beispiel in Afrika. Was sagen Sie dann zu Ihrer Familie?

Sigmar Gabriel: In der Regel erkläre ich, was ich da mache und wie die Lebens-Situation dort zum Beispiel von Kindern ist. Was mich am meisten gefreut hat, ist, dass meine Tochter Marie dann gesagt hat: Nimm' doch meine Spardose mit, ich teile das mit denen, wenn es ihnen so schlecht geht. Das hat mich sehr gefreut.

Und andersrum? Bringen Sie ihren Kindern manchmal Geschenke aus dem Ausland mit?

Sigmar Gabriel: Von der letzten Reise eine kleine Giraffe und ein T-Shirt mit einem Nilpferd drauf.

In welches Land würden Sie gerne noch mal reisen oder welches Land würden Sie gerne kennenlernen?

Sigmar Gabriel: Wir müssen leider immer dahin, wo es besonders schwierig ist. In Afrika gibt es viele Konflikte, Krieg, Hunger und Elend. Deshalb bin ich einfach viel in Afrika. Es richtet sich leider danach, wo die meisten Schwierigkeiten existieren.

Und wo würden Sie gerne mal mit Ihrer Familie hinreisen?

Antwort: Ich würde gerne mal mit meiner Familie durch Australien fahren. Aber das dauert noch ein bisschen.